Der ehemalige Citybasket-Akteur Juan Barga (r.) kann Antoine Myers auf dem Weg zum Ibbenbürener Korb nicht stoppen.
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Der ehemalige Citybasket-Akteur Juan Barga (r.) kann Antoine Myers auf dem Weg zum Ibbenbürener Korb nicht stoppen.

Basketball

Zum Abschluss der Hinrunde  kann nur einer der heimischen Erst-Regionalligisten jubeln

  • Thomas Braucks
    vonThomas Braucks
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  • Meike Holz
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In der 1. Basketball-Regionalliga ist die Hinrunde  zu Ende gegangen.  Für  Citybasket Recklinghausen mit einem Erfolgserlebnis,  für die Hertener  Löwen mit einer  ärgerlichen  Niederlage.

  • Citybasket Recklinghausen besiegt wieder Spitzenteam
  • Hertener Löwen unterliegen ihrem Tabellennachbarn
  • US-Amerikaner der Gäste-Teams sind nur schwer zu stoppen

Eines haben die Erst-Regionalliga-Basketballer von Citybasket Recklinghausen in dieser Hinrunde bewiesen: Den Vergleich mit den Spitzenmannschaften brauchen sie nicht zu scheuen.

Die Mannschaft von Trainer Johannes Hülsmann setzte sich in der Vestischen Arena bereits gegen Spitzenreiter RheinStars Köln durch, am Samstagabend ließ sie einen 73:70 (16:17, 18:10, 19:14, 20:29)-Erfolg über den Tabellenzweiten bringiton Ballers Ibbenbüren folgen.

Ibbenbüren  startet Schlussoffensive

Nach der Schlusssirene atmeten die Recklinghäuser Basketballer und ihr Anhang erst einmal tief durch. Die ambitionierten Gäste hatten es in der Schlussphase noch einmal spannend gemacht.

Angeführt von Bryce Allen Leavitt, der 19 seiner 21 Punkte im Schlussviertel erzielte, kam Ibbenbüren noch einmal gefährlich nahe heran. Dabei schien Citybasket bei einer 68:56-Führung (37.) auf dem besten Weg zum siebten Saisonsieg zu sein. Dank ihrer sicheren Freiwurfschützen kamen die Gäste aber Punkt um Punkt heran.

Meesmann verpasst vorzeitige Entscheidung

Niklas Meesmann hätte drei Sekunden vor der Schlusssirene Druck vom Kessel nehmen können, nutzte beim Stand von 73:68 aber seine zwei Freiwürfe nicht. Stattdessen gab's beim Rebound ein Offensivfoul, das Marcello Schröder auf der Gegenseite an die Linie brachte - 73:70. Dabei sollte es aber bleiben.

"Wir haben diszipliniert verteidigt", lobte Hülsmann seine Mannschaft hinterher. Und auch in der Offensive überzeugte die Heimfünf mit gutem Zusammenspiel.

Löwen geraten frühzeitig in Rückstand

Die Hertener Löwen empfingen währenddessen ihren Tabellennachbarn BBG Herford und verloren mit 75:93 (19:27, 26:24, 13:28, 17:14).  Die Gäste setzten sich ausgangs des ersten Viertels mit 27:19 etwas deutlicher ab. Diesem Rückstand lief die Mannschaft von Trainer Cedric Hüsken in der Folgezeit vergeblich hinterher.

Dijon Smith verkürzte nach der Pause zwar auf 47:51. Es folgten aber vier punktlose Minuten, weshalb Herten schnell wieder mit 49:61 im Hintertreffen lag.

Deryl Hill ist nicht zu stoppen

Die Gastgeber wirkten verunsichert, was Herford vor allem in Person von US-Flügelspieler Deryl Hill ausnutzte. Weil ihn die Hertener nicht stoppen konnten, führte Herford beim 58:79 vor dem Schlussviertel eine Vorentscheidung herbei.

Die Gäste verteidigten ihren Vorsprung souverän bis zum Schluss- 75:93. Hertens Trainer Cedric Hüsken war bedient und zog sich sogleich in die Kabine zurück.

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