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Adna Halilbasic (l.) und die U14-Juniorinnen von Citybasket Recklinghausen haben sich ihrem Tabellennachbarn aus Duisburg knapp geschlagen geben müssen.

Basketball

Furiose Aufholjagd -  Citybaskets U14-Juniorinnen verlieren Spitzenspiel nur knapp

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Es gibt Spitzenspiele, die halten nicht, was sie versprechen. Dazu gehörte das Duell zwischen den bis dato verlustpunktfreien U14-Juniorinnen von Citybasket Recklinghausen und Basket Duisburg nicht.

  • Spitzenspiel der bis dato ungeschlagenen Regionalligisten
  • Tabellenreiter und Verfolger qualifizieren sich für DM-Zwischenrunde
  • Recklinghäuser  drehen Spiel mit 25:0-Punktelauf

Im Topspiel der Regionalliga-Endrunde lieferten sich die beiden besten Mannschaften Nordrhein-Westfalens einen offenen Schlagabtausch, aus dem die Gäste beim 64:58 (28:16, 16:17, 0:18, 20:7) als Sieger hervorgingen. 

Nach einem Krimi hatte es zu Beginn noch nicht ausgesehen. Die Mannschaft von Louisa Kaprolat und Lisa Kullik geriet schnell deutlich ins Hintertreffen. Ausgangs des ersten Viertels leuchtete ein 13:28 auf der Anzeigentafel auf (10.), im zweiten Abschnitt ein 25:42 (18.). 

Recklinghäuser Basketballerinnen gewinnen drittes Viertel mit 18:0

Trainerin Louisa Kaprolat feuert ihre Mannschaft an.

Sollten die Recklinghäuser Basketballerinnen noch einmal den Hebel umlegen können? Ja, und wie! „Wir haben ein sehr starkes drittes Viertel gespielt“, lobt Louisa Kaprolat ihre junge Mannschaft. Dem ist nach einem (viertelübergreifenden) 25:0-Punktelauf nicht zu widersprechen. 

Citybasket verteidigte nicht nur stark, sondern nutzte unter dem Duisburger Korb konzentriert jede Chance. Maite Batur sorgte für den 44:44-Ausgleich (24.). Citybasket blieb im Vorwärtsgang und setzte sich weiter ab. Lucy Keune traf zu Beginn des Schlussviertels aus der Distanz zum 54:44 (31.). Die Vorentscheidung? 

Trainerin hadert mit "dummen Fehlern"

Nein, weil Citybasket nun ein wenig zu euphorisch agierte. „Wir wurden viel zu hektisch und haben zuviele dumme Fehler gemacht“, beobachtete Louisa Kaprolat. „Duisburg war abgeklärter.“ Und zwar derart, dass die Gäste in den letzten drei Minuten das Spiel zu ihren Gunsten drehten. 

Auch, wenn sich auch der Tabellenzweite für die Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert, mangelt es Citybasket nicht an der nötigen Motivation fürs Rückspiel. „Sechs Punkte sind aufzuholen“, hofft die Trainerin auf den Gewinn des direkten Vergleichs. Ihre junge Mannschaft habe gezeigt, was sie leisten kann.

Citybasket: Schiegat, Bongartz (2), Schneeweis, Schlegel, Keune (11/1 Dreier), Halilbasic (14), Butzert, Makon (2), Batur (2), Wendel (1), Köller (11), Bielefeld (15)

Auch die Saison in der 1. Basketball-Regionalliga befindet sich auf der Zielgeraden.

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