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Jule Kassack erwarten unbequeme Gäste aus dem Rheinland.

Basketball

Heimpremiere im November

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RECKLINGHAUSEN - Zwar läuft die Basketball-Saison schon seit September. Doch es musste erst November werden für den ersten Heimauftritt der Regionalliga-Basketballerinnen Citybaskets.

Zwei Auswärtsspiele bei den Ligafavoriten Rhöndorf und Bochum. Dazwischen das ausgefallene Heimspiel gegen den Hürther BC. Dazu kommt die Herbst-Spielpause. Kein Wunder, dass Trainer Björn Grönheit vor der Partie gegen den Aufsteiger DJK Frankenberg (Samstag, 19:30 Uhr, Vestische Arena) von „fehlendem Rhythmus“ spricht.

Für seine runderneuerte und verjüngte Mannschaft ist die Spielpause Fluch und Segen gleichermaßen: Fluch, da „wir gerne die positive Energie aus dem Bochum-Spiel mitgenommen hätten“, sagt Grönheit. Das 63:61 beim VfL Astrostars unterstrich: „Wenn wir mit sehr viel Power und Konzentration spielen, können wir 40 Minuten lang auch hohes Tempo gehen.“

Die Spielpause war aber auch ein Segen, da ist Trainer Björn Grönheit ganz in seinem Element: „Die Mannschaft hat gut gearbeitet. Wir konnten einige Themen aufgreifen und unser Spiel verbessern.“ Gerade weil sich die Mannschaft im Neuaufbau befindet, müssen sich erst noch Hierarchien herausbilden. Im Zusammenspiel müssen sich Automatismen einschleifen. „Wer bekommt wann und wo den Ball? Natürlich können wir auf einige Spielzüge zurückgreifen. Aber wir brauchen für eine lange Saison viele Varianten.“

Die Gäste aus Aachen schafften in der abgelaufenen Spielzeit ohne Niederlage den Aufstieg. In dieses Spieljahr startete die Mannschaft von Islam Haddar schleppender. Dreh- und Angelpunkt bei Frankenberg ist die Ex-Bundesliga-Spielerin Katharina Müller, die allerdings mit Verletzungsproblemen kämpft. „Das darf uns nicht interessieren“, sagt Grönheit. Es werde zwar eine „nicht ganz so einfache Aufgabe“, sagt Grönheit, wenn der Zweitliga-Absteiger und der Oberliga-Meister aufeinandertreffen. „Aber wir wollen schon unterstreichen, dass wir guten Basketball zeigen können.“

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