Logische Doppelfunktion: Janina Pils trainiert künftig die WNBL-Mannschaft der Metropol Girls und das Regionalliga-Team von Citybasket Recklinghausen.
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Logische Doppelfunktion: Janina Pils trainiert künftig die WNBL-Mannschaft der Metropol Girls und das Regionalliga-Team von Citybasket Recklinghausen.

Basketball

Eine logische Entscheidung: Janina Pils übernimmt Citybasket Recklinghausen

  • vonKevin Korte
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Es ist eine logische Entscheidung: Janina Pils übernimmt das Traineramt bei Frauen-Regionalligist Citybasket Recklinghausen. Den Stamm des Kaders kennt die Teamchefin schon.

  • Janina Pils wird neue Trainerin bei den Regionalliga-Frauen von Citybasket Recklinghausen
  • Die Oberhausenerin coachte das WNBL-Team bis ins Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft
  • Fokus liegt weiterhin auf der Talentförderung

Diese Doppelfunktion macht aus Sicht von Citybasket Recklinghausen nur Sinn: Janina Pils, bisher Teamchefin des WNBL-Teams der Metropol Girls, übernimmt zur kommenden Spielzeit auch das Amt als Trainerin der Recklinghäuser Regionalliga-Mannschaft.

Das bestätigt Citybaskets Vorsitzende Inga Bielefeld: „Wir wollen damit den Weg der Talentförderung weiter vorantreiben. Es wird damit eine noch engere Verknüpfung zwischen Junioren- und Frauenbereich geben.“ Der Kern des Metropol-Kaders bildet ebenso den Stamm des Recklinghäuser Kaders für die Saison 2020/21. „Dadurch ist die Arbeit gar nicht so voneinander zu trennen“, erklärt Janina Pils.

Die studierte Pädagogin, die das U18-Bundesliga-Team, Citybasket agierte ohne Kooperationspartner, ins Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft führte, beschreibt ihre neue Doppelfunktion als „keinen allzu großen Akt. Das ist eine naheliegende Schlussfolgerung.“ Die Oberhausenerin freut sich die Herausforderung: „Beide Mannschaften werden sehr jung sein. Der Fokus liegt auf der Entwicklung dieser Spielerinnen. Was wir in der WNBL angefangen haben, können wir im Erwachsenenbereich nahtlos fortsetzen“, erklärt Pils.

Neuzugänge sollten "deutlich besser sein"

Aktuell zehn Spielerinnen befinden sich im Recklinghäuser Regionalliga-Kader. „Das ist ein guter Stamm. Das wollen wir noch ergänzen, gegebenenfalls auch mit externen Spielerinnen. Da muss man sehen, was möglich ist“, betont Bielefeld.

Zu möglichen Zugängen äußerte sich Pils zurückhaltend: „Durch Corona ist die aktuelle Situation besonders. Vielleicht kommen noch erfahrene Spielerinnen hinzu. Diejenigen müssen uns aber deutlich weiterhelfen und besser sein. Tendenziell ist diese Mannschaft ein Perspektivteam“, sagt Pils und fügt hinzu: „Wer in der U18 gut gespielt hat, soll auch im Seniorenbereich spielen.“

Bereits zum dritten Mal in Folge feierten die Oberliga-Basketballerinnen von Citybasket Recklinghausen die Meisterschaft.

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