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Klappt’s im vierten Anlauf? Chris Longoria und Citybasket Recklinghausen spielen um den ersten Heimsieg in der Regionalliga West.

Basketball

Raus aus dem Mittelmaß

RECKLINGHAUSEN - Höchste Zeit, dass die „rote Hölle“ ein Comeback feiert: Gegen die BSG Grevenbroich will Citybasket in der Vetischen Arena endlich den ersten Heimerfolg in dieser Regionalliga-Saison einfahren.

Citybasket Recklinghausen gegen BSG Grevenbroich: Bei diesem Regionalliga-Duell hätten vor der Saison viele Kenner der Liga auf ein Spitzenspiel getippt. Tatsächlich trifft an diesem Samstagabend der Tabellensechste auf den Achten.

Beide Klubs haben überraschend schon drei Niederlagen kassiert und sich erst einmal ins Mittelfeld der Klasse einsortiert. „Damit können weder Grevenbroich noch wir zufrieden sein“, sagt Citybasket-Trainer Johannes Hülsmann.

Wobei aus Recklinghäuser Sicht noch ein zweiter Umstand nervt: In dieser Saison hat Citybasket sein Können vorzugsweise auswärts vorgezeigt – vier Spiele, vier Siege. In der Vestischen Arena wartet der Klub noch auf den ersten Saisonerfolg. Citybasket-Trainer Johannes Hülsmann: „Es wird höchste Zeit.“

Nur: Mit der BSG Grevenbroich kommt der amtierende Vizemeister. Die Gäste haben vor einer Woche einen überzeugenden 92:76-Erfolg gegen die AOK Ballers Ibbenbüren gefeiert – nachdem der die BSG mit Chris Carter bereits seinen zweiten US-Import in dieser Saison aussortiert hatte.

Ob mit oder ohne Amerikaner: „Grevenbroich hat eine richtig gute Truppe mit viel Erfahrung“, sagt Johannes Hülsmann. Die deutschen Leistungsträger, Aufbauspieler Farid Sadek sowie die Center Lennart Jördell sowie Nino Janoschek, haben Zweitliga-Erfahrung. Der Bosnier Marko Boksic ist ein gefürchteter Schütze. Und auch auf den Litauer Vytautas Nedzinkas und den Bulgaren Milen Zahariev muss man jederzeit ein wachsames Auge haben.

Aber all das wissen sie in Recklinghäuser: Eine Woche vor Saisonbeginn besiegte Citybasket die BSG Grevenbroich in der Vestischen Arena im letzten Test 77:75. Auf das Ergebnis gibt Trainer Johannes Hülsmann nicht mehr viel: „Dazu hat sich seit dem zu viel verändert.“

Nach einer „verrückten Trainingswoche“ (Hülsmann) mit vielen Wehwehchen und Schwerstarbeit für Citybasket-Physio Lutz Günther sollen an diesem Samstag aber alle Recklinghäuser Basketballer bereit sein. Kleine Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von Valentin Bredeck und Till von Guionneau.

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