Basketball

Starke Partner gesucht

Recklinghausen - Der Mann wäre ein schlechter Trainer, wenn er nicht vom Aufstieg träumen würde. Zumal die Tabellenkonstellation in der 1. Regionaliga dazu allen Anlass gibt. „Wir sind gerade dabei, uns hinter Spitzenreiter Bochum als einsamer Zweiter zu etablieren“, grinst Citybasket-Coach Georg Kleine.

Wohlwissend, dass die sportliche Qualifikation für die Pro-B-Liga nur die eine Seite der Medaille ist. Bis zum Jahresende müsste ein Haushaltsplan stehen. „Wir haben aber noch alle Hände voll zu tun, die laufende Saison auch wirtschaftlich in trockene Tücher zu bringen“, bekannte Club-Chefin Bärbel Gohrke.

Und so war der gestrige Termin zur Vorstellung von zwei neuen Sponsoring-Partnern ganz nach dem Geschmack der Vorsitzenden. Nicht nur KfZ-Kurt mit Sitz an der Bochumer Straße unterstützt seit neuestem Citybasket, sondern auch der Konzern Veolia, der mit seiner Firmenzentrale für die Region an der Tiroler Straße beheimatet ist.

„Wir engagieren uns stets in der Region, in der wir mit unseren Niederlassungen präsent sind. Für Citybasket Recklinghausen haben wir uns ganz bewusst entschieden. Der Verein hat eine Philosophie, viel Knowhow und vor allen Dingen ein Ziel. Wenn wir uns engagieren, ist das immer auch auf Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit ausgelegt. Da ist der Basketball-Club für uns der perfekte Partner“, sagte gestern Veolia-Niederlassungsleiter Veikko Fromberger.

Und auch Autohaus-Inhaber Kurt hat sich sein Engagement ebenfalls reiflich überlegt. „Bei Citybasket wird mit System gearbeitet. Der Verein ist gut geführt, die Verantwortlichen stehen mit Leib und Seele hinter dem, was sie tun“, lobte Kurt. Und: Die Sponsoring-Partnerschaft sei keineswegs eine Einbahnstraße. „Natürlich lege ich auch wert darauf, dass wir für unser Engagement etwas zurückbekommen“, betonte Kurt.

Der erste Kfz-Kurt-Spieltag in der Vestischen Arena sei ein voller Erfolg gewesen. „Uns kommt es darauf an, dass wir stärker als bisher wahrgenommen werden, um neue Kontakte zu knüpfen.“Längst ist außerdem auch die Belegschaft im Süder Autohaus mit dem Basketball-Virus identifiziert. „Wir sehen uns am Samstag wieder in der Halle“, wurden Club-Chefin Bärbel Gohrke und Coach gestern verabschiedet.

Über Geld wird öffentlich natürlich nicht gesprochen, doch tragen Kfz Kurt und Veolia mit nennenswerten Beträgen dazu bei, dass Citybasket den Spielbetrieb mit 30 Teams abwickeln kann. „Ich habe das einmal für eine Tagung des Westdeutschen Basketballverbandes ausgererechnet. Im Schnitt kostet ein Jugendteam pro Saison rund 1500 Euro“, erklärte Kleine. Da ist natürlich jeder neue Sponsor herzlich willkommen.Kurt hat dem Club zudem einen schmucken Neunsitzer spendiert, mit dem die Mannschaften nun zu den Auswärtsspielen kutschiert werden. Und wer weiß? Vielleicht stehen in der nächsten Saison ja doch schon Fahrten zu Duellen in der Pro B an.

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