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Bereits in der Frühphase der Saison unterstrichen Mirnes Pidro (v.r.) und die ETG-Basketballer, dass sie auch mit nominell besseren Gegnern mithalten können – wie hier im WBV-Pokal gegen den Marler BC.

Basketball

"Wir wollen die Liga gewinnen"

Recklinghausen - Die Basketballer der Eisenbahner Turngemeinde (ETG) leben Demokratie. Als sie nach der Spielzeit 2017/18 die Möglichkeit bekamen, als Tabellendritter in die Landesliga aufzusteigen, haben sich die Korbjäger um Sebastian Walkowiak zusammengesetzt und das Für und Wider abgewägt.

Das Urteil des runden Tisches fiel eindeutig aus: „Es hätte keinen Sinn gemacht“, sagt der ETG-Spielertrainer und verweist auf weitere Fahrten und möglicherweise deutliche Niederlagen gegen starke Gegner.

Es ist durchaus möglich, dass die Recklinghäuser Basketballer im April wieder ihre Köpfe zusammenstecken. Der Bezirksliga-Dritte der Vorsaison möchte auch in diesem Spieljahr in der Spitzengruppe mitmischen und unterstreicht als aktueller Tabellenzweiter eindrucksvoll seine Ambitionen.

„Wir wollen die Liga gewinnen“, sagt Walkowiak. Entscheidend sei aber, wie die ETG nach der Ferienpause aus den Startblöcken kommt. In den letzten Hinrunden-Spielen treffen Walkowiak und Co. auf den hoch gehandelten VfL Ahaus (4. Platz/13. Januar) und eine Woche später bei der ebenfalls starken CSG Bulmke II (5.).

Behalten die Recklinghäuser in diesen Partien wie im jüngsten Verfolgerduell bei Aufsteiger GV Waltrop II die Oberhand („Diese Punkte tun doppelt gut“), dürfte es wohl bei einem Zweikampf um die Meisterschaft bleiben: Zwischen Spitzenreiter DJK Adler Bottrop und den „Eisenbahnern“.

Am siebten Spieltag hatte sich der Weg der beiden bis dato verlustpunktfreien Spitzenteams gekreuzt. Aus ETG-Sicht war‘s beim 61:84 eine verflixte Runde. „Wir hatten Bottrop nicht auf dem Zettel“, räumt Walkowiak ein. Der starke Landesliga-Absteiger habe verdient gewonnen, sagt der Spielertrainer. „Am Ende wurde das Ergebnis aber zu deutlich.“ Weil die Gäste in der Schlussphase die Köpfe hängen ließen. Im Rückspiel, das verspricht der Teamverantwortliche, würde der Tabellenzweite in eigener Halle gern die offene Rechnung begleichen.

Drei Herren-Mannschaften vertreten die ETG Recklinghausen in dieser Saison im Spielbetrieb. 2018/19 möchte sich die Abteilung um eine Mannschaft erweitern und plant den Aufbau einer U18-Mannschaft. Gleichzeitig laden die „Eisenbahner“ interessierte Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene ein, sich zu Schiedsrichtern ausbilden zu lassen. Interessierte wenden sich in beiden Angelegenheiten per E-Mail an .

Das Recklinghäuser Erfolgsrezept: Eine eingespielte Mannschaft, die in dieser Saison von Falk Klawun verstärkt wird. Nach einer Basketball-Pause hatte der Neuzugang mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. „Inzwischen ist er ein wichtiger Spieler“, sagt Walkowiak. Was den Eisenbahnern fehlt, sei jedoch ein Trainer, der „nur von außen“ das Spielgeschehen überblickt. Bislang hat Sebastian Walkowiak diese Aufgabe übernommen, was „in knackigen Spielen“ kein leichtes Unterfangen sei.

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