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Philipp Stachula ist bislang ProB-Trainer in Essen und Headcoach bei Metropol.

Basketball - Zukunft Nachwuchsarbeit

Projekt Metropol steht nicht infrage

RECKLINGHAUSEN - Insolvenz, Lizenzentzug – die Negativschlagzeilen, die sich um die ETB Wohnbau Baskets Essen in der 2. Basketball-Bundesliga ProB ranken, reißen nicht ab. Die Essener, ohnehin abgeschlagenes Schlusslicht in der ProB Nord, treten am Wochenende letztmals an, dann wird die GmbH vom Spielbetrieb ausgeschlossen.

Grund: Die Essener konnten den Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wiederholt nicht erbringen, mittlerweile steht die GmbH vor der Einleitung eines Insolvenzverfahrens.

Die Meldungen aus Essen werden im Revier genauestens studiert, vor allem bei den VfL AstroStars Bochum und bei Citybasket Recklinghausen: Sie bilden mit ETB SW Essen den Kern der Metropol Baskets, das 2008 an den Start gebracht wurde.

Das Projekt hat drei Nachwuchsmannschaften in den Jugend-Bundesligisten am Start, dazu gibt es die Metropol Girls. An denen ist Essen allerdings nicht beteiligt.

Georg Kleine, der das Projekt Metropol für Citybasket seit Beginn an verantwortlich begleitet, gibt Entwarnung: „Die Zukunft der Metropol Baskets steht nicht infrage. Unser Kooperationspartner ist der Verein ETB SW Essen, der ist von der Insolvenz der GmbH nicht betroffen.“

Eine gute Trainerschule

Der Wille der Essener, das Projekt fortzusetzen, sei dazu vorhanden, sagt der Recklinghäuser. „Wir sind bereits dabei, die neue Saison zu planen“, so Georg Kleine. „Wie wir uns genau aufstellen werden, wie viele Mannschaften wir stellen werden, hängt unter anderem maßgeblich von den Try-outs ab, die gerade laufen.“

Maßgeblich bleibt auch die finanzielle Ausstattung des Projekts: Die Metropol Girls eingerechnet, müssen aktuell Auswärtsfahrten quer durch die Republik, Trainer und Hallenzeiten für vier Teams organisiert werden. Neben einem großen Stab an Mitarbeitern ist auch ein gewisser Etat vonnöten. Der muss vor der Saison sicher sein.

Metropol scheint dabei auch eine gute Trainerschule zu sein. So übernimmt Petar Topalski, Co-Trainer bei der U19 von Metropol, ab sofort die Bochumer ProB-Basketballer. Auch sie sind sportlich in die Bredouille geraten.

Philipp Stachula, der Metropols U16 2016 bis ins Final Four um die Deutsche Meisterschaft gebracht hatte, ist parallel Headcoach bei den ETB Wohnbau Baskets Essen. Nach dem Lizenzentzug in der ProB kann sich Stachula demnächst ab sofort ganz auf die aktuelle Metropol-Saison in der U16-Bundesliga JBBL fokussieren.

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