Handball

Pure Erleichterung nach großer Anspannung - PSV Recklinghausen startet erfolgreich in die 3. Liga

  • Meike Holz
    vonMeike Holz
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Die Drittliga-Handballerinnen der SFN Vechta hätten vor dem Gastspiel bei Aufsteiger PSV Recklinghausen genau hinschauen müssen. „#mehralsihrdenkt“ ziert das Aufwärm-Shirt der Schützlinge von Trainer Daniel Schnellhardt. Nach dem 30:28 (14:16)-Erfolg über die Niedersachsen könnte die Polizeisportvereinigung (PSV) ihren Spruch geringfügig umwandeln – in #besseralsihrdenkt.

  • Drittliga-Aufsteiger PSV Recklinghausen startet erfolgreich in die Saison
  • Trainer Daniel Schnellhardt macht große Nervosität bei seiner Mannschaft aus
  • Gastgeberinnen setzen sich in Schlussphase entscheidend ab

Denn lange schienen die von Kai Freese trainierten Gäste auf Erfolgskurs zu liegen. Die Recklinghäuser Handballerinnen hatten es nicht nur mit einem druckvoll aufspielenden Gegner zu tun, sondern auch mit der eigenen Nervosität zu kämpfen, was einige Ballverluste belegten.

Nach sechs Monaten Wettkampfpause wussten wir nicht, wo wir stehen“, sagte Daniel Schnellhardt nach dem Spiel. „Wir haben in der Kabine den Mädels noch gesagt, dass sie nicht nervös zu sein brauchen.“ Doch das war im ersten Spiel in neuer sportlicher Umgebung und vor eigenem Publikum leichter gesagt als getan. „Ich bin erst einmal erleichtert“, bekannte auch der PSV-Trainer hinterher.

Die Anspannung aufseiten der Gastgeberinnen war am Spielverlauf abzulesen. Vechta legte schnell eine Führung vor (4:8, 10.). Eine Auszeit der Gastgeberinnen und der Wechsel der Torhüterinnen von Iris Schultz zu Emma Pape verfehlten ihre Wirkung nicht. Angeführt von Lara Janz, die letztlich mit elf Treffern die herausragende Schützin war, kamen die Gastgeberinnen zum 11:10 (22.). Noch vor der Halbzeitpause holte sich Vechta die Führung zurück und legte nach dem Kabinengang weiter nach –16:22 (36.).

„Da war ein kleiner Bruch in unserem Spiel, der nicht ganz zu erklären war. Danach sind wir besser zurückgekommen“, sagte Schnellhardt. Zu einer Zitterpartie wurde das Spiel in der Folge nicht, weil der Glaube an die eigene Stärke groß war. „Wir wussten, dass wir konditionell stärker waren“, erklärte der PSV-Trainer und wurde von seiner Mannschaft in den letzten zehn Minuten bestätigt. Leonie Schmidhuber und Malin Benthaus krönten die Aufholjagd (26:25, 51.). Die Führung gaben die Recklinghäuser Handballerinnen nicht mehr her. „Wir sind stolz, dass wir das Spiel gewonnen haben. Der Druck ist erst einmal weg. Wir haben unsere ersten zwei Punkte“, sagte Schnellhardt.

Rubriklistenbild: © Meike Holz

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