Kreisläuferin Pia-Carina Hangebrauck setzt sich am Kreis des VfL Gladbeck durch und trifft für die ETG Recklinghausen.
+
Pia-Carina Hangebrauck hat am Gladbecker Kreis freie Bahn und erzielt hier eines ihrer neun Tore.

Handball

Revanche gelingt nicht - ETG Recklinghausen verliert Duell der Landesliga-Aufsteiger

  • Meike Holz
    vonMeike Holz
    schließen

Das hatten sich die Landesliga-Handballerinnen der ETG Recklinghausen ganz anders vorgestellt. Die Mannschaft von Trainer Kay Hiller wollte mit Mitaufsteiger VfL Gladbeck eine offene Rechnung aus der Vorsaison begleichen – ohne Erfolg.

Eigentlich hatten sich die Recklinghäuser Handballerinnen in der Rückrunde der Spielzeit 2019/20 für die knappe Hinspiel-Niederlage revanchieren wollen. Dazu kam es wegen des coronabedingten Saisonabbruchs nicht mehr. Doch aufgeschoben sollte nicht aufgehoben sein.

In neuer sportlichen Umgebung verpassten die Recklinghäuser Handballerinnen die Trendwende und kassierten beim 29:32 (13:17) eine erneute Niederlage gegen den VfL Gladbeck.

Voller Vorfreude waren Trainer Kay Hiller und seine Mannschaft in die ersten 60 Landesliga-Minuten gestartet. Nach der Schlusssirene änderte sich seine Stimmungslage des Teamchefs grundlegend. „Wir haben es nicht geschafft, vernünftig zu verteidigen“, stellte Hiller nach dem Spiel enttäuscht fest. „Wir waren einfach nicht schnell genug.“ Gladbeck nutzte nach ausgeglichenem Beginn (9:8, 16.) seine Freiräume am Kreis der Gastgeberinnen, die phasenweise zu nervös wirkten, und setzte sich bis zur Pause deutlicher ab – 13:17 aus Sicht der ETG.

Nach dem Kabinengang packte die ETG nicht nur entschlossener zu, sondern stellte auch Gladbecks herausragende Spielerin Marlene Keyser (10 Tore) unter Sonderbewachung. Diese Maßnahme zeigte Wirkung, zumal sich auch die Recklinghäuser Offensive steigerte und ihre Chancen besser nutzte. Angeführt von Kreisläuferin Pia-Carina Hangebrauck kämpften sich die Gastgeberinnen nach einem zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstand bis auf 22:24 (24.) heran. Der Anschluss gelang nicht, da sich die Gäste auch durch die Rote Karte von Marlene Keyser (nach Foul an Julia Schug, 57.) nicht vom Kurs abbringen ließen.

„Wir hatten uns mehr erhofft“, stellte Hiller schulterzuckend nach dem Spiel fest. „Es war deutlich mehr drin.“ Lange mit diesem Spiel mag sich der ETG-Trainer nicht beschäftigen, sondern richtete seinen Blick schnell auf das nächste Spiel beim Hammer SC.

ETG: Wetzel, Grossmann - Fuchs (4), Schug (3), Kroll (3), Gerdes, Schemme (1), Otto (2), Ostler, (5/4), Schäfer, Tekath, Bingenfeld (2), Hangebrauck (9)

Das Video zum Spiel der Woche finden Sie hier

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Zuhause hui, auswärts pfui -  diese Kreisliga-B-Mannschaft hat zwei Gesichter
Zuhause hui, auswärts pfui - diese Kreisliga-B-Mannschaft hat zwei Gesichter
Zuhause hui, auswärts pfui - diese Kreisliga-B-Mannschaft hat zwei Gesichter
In bester Gesellschaft -  1. FC Preußen Hochlarmark macht‘s wie Schalke 04 und der 1. FC Köln
In bester Gesellschaft - 1. FC Preußen Hochlarmark macht‘s wie Schalke 04 und der 1. FC Köln
In bester Gesellschaft - 1. FC Preußen Hochlarmark macht‘s wie Schalke 04 und der 1. FC Köln
Empfindlicher Rückschlag
Empfindlicher Rückschlag
Empfindlicher Rückschlag
Knapp am DM-Ticket vorbei
Knapp am DM-Ticket vorbei
Test unter Wettkampfbedingungen
Test unter Wettkampfbedingungen
Test unter Wettkampfbedingungen

Kommentare