Zweikampf der U17-Fußballerin Fatma Kara  (l.) und ihrer Potsdamer Gegenerspielerin.
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Im Juni 2007 traf Fatma Kara (l.) mit den Recklinghäuser U17-Juniorinnen in der DM-Endrunde unter anderem auf Turbine Potsdam.

Fußball

Zurück im alten Revier - 1. FFC Recklinghausen 2003 freut sich über namhafte Verstärkung

  • Meike Holz
    vonMeike Holz
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Auch wenn noch nicht abzusehen ist, wann die Regionalliga-Fußballerinnen des 1. FFC Recklinghausen 2003 wieder ins Geschehen eingreifen dürfen, intensivieren sie wieder ihr Trainingspensum.

  • Regionalliga-Fußballerinnen des 1. FFC Recklinghausen 2003 beenden kurze Pause
  • Tabellendritter startet mit Neuzugang in die Restsaison
  • Fatma Kara kehrt an alte Wirkungsstätt zurück

Das Team von Trainerin Laura Neboli bereitet sich akribisch auf die Restsaison vor. Daher haben die Recklinghäuser Fußballerinnen nun einen Trainingsplan an die Hand bekommen, der verschiedenen Läufe, individuelles Krafttraining sowie gemeinsame Onlineeinheiten umfasst.

Der aktuelle Tabellendritte, der punktgleich mit dem VfL Bochum nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Sportfreunde Siegen liegt, möchte weiterhin ein Wort um den Aufstieg mitreden. Schwächephasen sollten die Recklinghäuser Fußballerinnen daher in der Restsaison vermeiden.

Hertenerin Fatma Kara spielte bis 2009 in Recklinghausen

Damit das gelingt, setzt Laura Neboli auch auf neues Personal: Mit Fatma Kara meldet der 1. FFC Recklinghausen 2003 eine namhafte Verstärkung. Die 29-jährige gebürtige Hertenerin kehrt an ihre alte Wirkungsstätte zurück, spielte sie doch bis zur Saison 2008/09 für den damaligen Verbandsligisten.

Über die SG Lütgendortmund und den TuS Harpen zog es die später 43-fache türkische Nationalspielerin (22 Tore) unter anderen zu Trabzonspor und Besiktas Istanbul. Zuletzt spielte die Hertenerin in Island für IBV Vestmannaeyja.

Nach Gespräch mit Andreas Krznar ist schnell alles kalt

Weil Fatma Kara nun einen neuen Lebensabschnitt in der Region beginnen möchte, fragte sie unverbindlich beim Sportlichen Leiter Andreas Krznar an, ob er ihr einen Verein empfehlen könne. Schnell führte eines zum anderen. „Das musst du einfach zugreifen“, schmunzelt der 48-Jährige. „Wir geben kein Risiko ein“, sagt er, weil er das Potenzial der erfahrenen Fußballerin, die das Recklinghäuser Spiel führen kann, kennt. „Wir werden nach vorn noch variabler sein“, ist Krznar überzeugt.

Währenddessen endete die Zusammenarbeit mit Eda Ceren Gören und Jana Gkiaourakis, die erst im Sommer zum FFC gewechselt waren. „Es hat nicht gepasst“, sagt Krznar. „Wir haben beiden die Freigabe erteilt.“

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