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Chiara Tat (l.) und Anna-Lena Klos wollen mit dem 1. FFC den letzten Schritt zum Regionalliga-Aufstieg machen.

Frauenfußball

Aufstieg im Visier

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RECKLINGHAUSEN - An Zielen mangelt es den Westfalenliga-Fußballerinnen des 1. FFC 2003 in dieser Saison nicht. Die Mannschaft von Andreas Krznar möchte wie im Vorjahr den Kreispokal gewinnen und hat dazu am 30. April im Endspiel beim SSV Rhade die Gelegenheit.

Zuvor können die Recklinghäuserinnen hinter einem anderen Etappen-Ziel ein Häkchen setzen: Mit einem Sieg am Sonntag (15 Uhr, Hohenhorst) gegen den SC Wiedenbrück würde der 1. FFC den Aufstieg in die Regionalliga vorzeitig besiegeln.

Verfolger Arminia Ibbenbüren (43 Punkte/ein Spiel weniger) könnte den Tabellenführer (58) theoretisch noch abfangen. Weil er aber im Gegensatz zu den Recklinghäusern und den drittplatzierten Sportfreunden Siegen (42) keine Lizenz für diese dritte Liga beantragt hat, würde der aktuelle Tabellenzweite trotz Meisterschaft nicht aufsteigen können.

Beim Wechsel in die Regionalliga allein soll es für den FFC nicht bleiben. „Wir wollen das Maximum erreichen“, betont Krznar. Soll heißen: Seine Mannschaft möchte nicht nur Meister werden, sondern auch ungeschlagen bleiben.

Doch ein Schritt nach dem anderen. Unter der Woche bereitete sich der Spitzenreiter intensiv auf das Heimspiel gegen Wiedenbrück vor. „Das ist eine quirlige, junge Mannschaft. Ihr gehört die Zukunft in der Westfalenliga“, zollt der FFC-Trainer dem Tabellensechsten Respekt.

„Für sie geht es nur noch um die goldene Ananas“, sagt Krznar, was die Aufgabe für seine Elf nicht einfacher macht. „Sie haben nichts zu verlieren.“ Bange ist dem Teamchef aber nicht. Der FFC, der seine beste Formation aufbieten kann, bereitete sich auf die Schlüsselspielerinnen des SCW vor. Was schon im Hinspiel (5:0) der Schlüssel zum Erfolg war.

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