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Sadiat Babatunde (l.) nimmt ihre Gremmendorfer Gegenspielerin in Empfang.

Frauenfußball

"Mit richtig viel Power"

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RECKLINGHAUSEN - Zweites Heimspiel, der zweite hohe Sieg: Mit 7:2 (2:2) bezwangen die Westfalenliga-Fußballerinnen des 1. FFC den SC Gremmendorf. Gänzlich entzückt war Andreas Krznar dennoch nicht.

„Das war eine schwere Geburt“, stellte der FFC-Trainer allerdings hinterher fest und bezieht sich damit vor allem auf die erste Halbzeit. „Wir waren nicht clever genug und sind zweimal unnötig in einen Konter gelaufen“, haderte er. So glich Sina Olthues (25.) die frühe Führung durch Anna Hettwer (5.) aus. Daniela Karmann legte nach der erneuten Recklinghäuser Führung durch Besjana Recica (26.) im Gegenzug das 2:2 nach.

Noch vor der Pause hätten die Gastgeberinnen wieder vorlegen können, doch Michelle Pagels scheiterte mit einem Handelfmeter (42.). Die dritte Recklinghäuser Führung ließ allerdings nach Wiederanpfiff nicht lange auf sich warten.

Und die gab der 1. FFC auch nicht mehr aus den Händen. „Wir haben in der zweiten Halbzeit mit richtig viel Power gespielt“, lobt Krznar. Die Gastgeberinnen spielten so, wie er sich es von Beginn an erhofft hatte. Der Trainer sah sogar darüber hinweg, dass seine Fußballerinnen einige Chancen liegen ließen – weil Elsa Dins (49., 58.) und Besjana Recica (52.) binnen weniger Minuten auf 5:2 stellten.

Auch in der Folgezeit gaben die Recklinghäuserinnen den Ton an und schnürten Gremmendorf in der eigenen Hälfte ein. Marina Kruse (80.) und Hanna Lange (89.) schraubten den Vorsprung in der Schlussphase in die Höhe. „Wir haben unsere Stärken ausgespielt“, erkannte Krznar und hofft, dass der Tabellendritte diesen Trend beibehält.

Am kommenden Sonntag gastiert der 1. FFC beim ebenfalls verlustpunktfreien Spitzenreiter DJK Arminia Ibbenbüren. „Das wird ein Meilenstein“, freut sich der Trainer auf das richtungsweisende Spiel. Und hofft auf ein besseres Resultat als in der Vorsaison. „Wir haben kurz vor Schluss das 1:2 kassiert.“

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