Mit Hannah Lenzen (l.) und Amai Matsumoto fügt Ex-Trainer und Sportlicher Leiter Andreas Krznar der neuen FFC-Offensive zwei ganz flexible Spielerinnen zu.
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Mit Hannah Lenzen (l.) und Amai Matsumoto fügt Ex-Trainer und Sportlicher Leiter Andreas Krznar der neuen FFC-Offensive zwei ganz flexible Spielerinnen zu.

Frauenfußball

Weitere Impulse für die Angriffsreihe - 1. FFC Recklinghausen legt nochmals nach

  • vonKevin Korte
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Jung, dynamisch, offensiv – die Kaderüberarbeitung des 1. FFC Recklinghausen geht weiter. Mit zwei Zugängen, die jenen Dreiklang perfekt verkörpern.

  • Der 1. FFC Recklinghausen verstärkt erneut die Offensive
  • Hannah Lenzen (20) und Amai Matsumoto (19) kommen
  • Traum vom Zweitliga-Aufstieg

Es sind bereits die Zugänge sieben und acht, die der Frauen-Regionalligist 1. FFC Recklinghausen 2003 fixiert hat. Und wie der Sportliche Leiter Andreas Krznar ganz unmissverständlich nachschiebt, „werden noch weitere Spielerinnen folgen. Wir werden eine unglaublich hohe Qualität brauchen, wenn wir in der kommenden Saison unsere Ziele erreichen wollen“, erklärt der ehemalige Teamchef, der das Amt an Laura Neboli weiterreicht.

Über die italienische Ex-Nationalspielerin kam auch der Kontakt zu Hannah Lenzen (20) zustande. Ausgebildet bei Borussia Mönchengladbach kommt die Offensivspielerin von der SGS Essen II, wo Laura Neboli in der aktuell nur unterbrochenen Saison noch coachte. „Ich möchte den nächsten Schritt machen“, sagt Lenzen. „Mich bei einem guten Team weiterentwickeln.“ In Essen sammelte die Studenten bereits in 23 Partien Zweitliga-Erfahrung.

„Vor dem Tor zeigt sie großen, großen Willen“

Sich selbst sieht die 20-Jährige „eher auf der Zehnerposition“. Von dort soll die Essenerin mit einer weiteren neuen Offensivkraft harmonieren: Amai Matsumoto (19). Die Japanerin kam in der zurückliegenden Spielzeit der Regionalliga West acht Mal für Borussia Mönchengladbach II zum Einsatz (drei Tore).

„Auf Videos“, verrät Krznar, „wirkt sie klein und schüchtern. Aber wenn es auf das Tor zugeht, dann zeigt sie großen, großen Willen.“ Auch Matsumoto soll das Offensivspiel der Recklinghäuserinnen beleben.

Ambitioniert ist die Japanerin: Ursprünglich hatte Matsumoto in Mönchengladbach angeheuert, um in der 2. Bundesliga zu spielen, kam allerdings vornehmlich im Regionalliga-Team zum Zuge. „Mein Ziel ist es, vielleicht mal in der 1. Bundesliga zu spielen. Beim FFC kann ich mich gut entwickeln“, sagt die Japanerin, die nach einer Saison am Niederrhein vorzüglich Deutsch spricht.

Highschool-Meister in Japan

„Ich denke, mit der neuen Trainerin und dem Kader sind wir in einer guten Position, die 2. Liga zu erreichen.“ Erfahrung im Meisterkampf kann die 19-Jährige auch vorweisen. Mit der Tokiwagi Gakuen-Schule in ihrer japanischen Heimat Sendai wurde Matsumoto Highschool-Meister. „Sie weiß also, wie es geht“, schmunzelt Andreas Krznar.

Jüngst stellte der Regionalligist zwei Verstärkungen für die Abwehr vor.

Auch in der Offensive besserte der 1. FFC nach.

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