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Wird rechtzeitig von der kosovarischen Nationalmannschaft zurückerwartet: Torjägerin Besjana Recica (M.), die im Hinspiel den 2:1-Siegtreffer erzielte.

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Vom Länderspiel direkt zum Revierderby: Der 1. FFC gastiert beim VfL Bochum

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Am späten Nachmittag geht der Blick des 1. FFC Recklinghausen zunächst nach Wehen, wo die kosovarische Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation auf Russland trifft.

  • Angreiferin Besjana Recica schiebt eine Doppelschicht
  • Die Nationalspielerin spielt heute für den Kosovo und am Sonntag für den 1. FFC Recklinghausen
  • Der Regionalligist gastiert im Derby beim VfL Bochum

Beim Regionalligisten 1. FFC Recklinghausen will man sich allerdings weniger auf den aktuellsten Stand bei den Nationalmannschaften bringen. Der Grund ist simpel: FFC-Angreiferin Besjana Recica stürmt für den Kosovo. Und beim Spiel, das um 18 Uhr in der Wehener BRITA-Arena angepfiffen, hoffen sie beim FFC nicht nur auf einen erfolgreichen Ausgang für die Mitspielerin. Die 23-Jährige soll möglich verletzungsfrei und einigermaßen erholt aus Hessen zurückkehren.

Schon am Sonntag wartet mit dem Revierderby beim VfL Bochum (15 uhr, Rasenplatz am Vonovia-Ruhrstadion) die nächste heikle Aufgabe in der Regionalliga. Im Hinspiel war Recica übrigens einmal mehr die Spielentscheiderin für den Aufsteiger.

Die Nullnummer gegen den SV Bökendorf zum Einstieg in die restliche Regionalliga-Spielzeit sei abgehakt, versichert Trainer Andreas Krznar. „Wir haben vorne nicht genug Power entwickelt, um die drei Punkte zu holen.“ Ohnehin habe dieses Spiel nur wenig Relevanz für das Duell mit dem VfL: „Ein Derby hat besondere Regeln“, meint Krznar. Weiterhin werden, natürlich vorgegeben durch das Regelwerk, die Tore entscheidend sein. „Im so einem Spiel entscheiden aber Wille, Kampf und Leidenschaft“, so der Übungsleiter weiter.

1. FFC verlagert sich auf das Kontern

Der Teamchef rechnet mit einem engagierten VfL, der „uns unter Druck setzen und halten will“. Eine durchaus

ungewohnte Ausgangsposition

für den FFC, der sonst selbst den Gegner mit gefälligen Kombinationsspiel in der eigenen Hälfte einschnürt. „Vielleicht kommt uns das grundsätzlich entgegen“, betont Krznar. „Die Auswärtsmannschaft steht nicht ganz so in der Pflicht, das Spiel zu machen.“

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