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Auch gegen Arminia Ibbenbüren will der 1. FFC wieder jubeln.

Frauenfußball

Verfolger abschütteln

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RECKLINGHAUSEN - Es läuft, auch laut Andreas Krznar, mittlerweile beunruhig glatt beim 1. FFC. „Wir sind uns bewusst, dass wir in diesem Spitzenspiel eine große Chance haben.“ Die Westfalenliga-Fußballerinnen können im Heimspiel gegen Arminia Ibbenbüren (Sonntag, 15 Uhr, Strünkedestraße) der Liga fast schon jegliche Restzweifel rauben.

Zu stabil präsentiert sich der ungeschlagene Tabellenführer vom Hohenhorst, der speziell durch die Winter-Neuzugänge Kathrin van Kampen und Torhüterin Ann-Kathrin Stötzel nochmals an Qualität hinzugewonnen habe. „Sehr gut organisiert“, erlebte Krznar seine Formation im Gastspiel beim SC Gremmendorf (2:0).

Es erscheint unwahrscheinlich, dass zu den bisherigen zehn Gegentoren noch viele hinzukommen. „Das schließt aber nicht aus, dass wir auch nach vorn eine unheimliche Wucht entwickeln können“, unterstreicht der Teamchef mit Blick auf bereits 52 Saisontore. Und Torjägerin Besjana Recica (13 Saisontore) hat mit Yvonne Wirtz noch eine weitere torgefährliche Mitstreiterin hinzugewonnen. „Wir haben mittlerweile fünf, sechs Spielerinnen, die mit ihrer Kreativität nicht nur Tore erzielen, sondern auch einleiten und vorbereiten können.“

Bei allen Vorschusslorbeeren übersieht Krznar nicht, welche „Hausnummer“ am Sonntagnachmittag vor seiner Mannschaft steht. Die Arminia stellt mit zwölf Gegentreffern die zweitbeste Defensive der Verbandsliga. Im Hinspiel gewann der FFC mit 3:0. „Das wurmt Ibbenbüren noch heute“, weiß Krznar. „Sie werden etwas klarstellen wollen.“ Auch, weil es für die Münsterländer die wohl letzte Chance im Aufstiegsrennen ist. Der Tabellenführer muss wachsam sein. „Mit einem Sieg plus dem Nachholspiel könnten sie auf sechs Punkte verkürzen“, rechnet Krznar vor. „Der Druck liegt bei Ibbenbüren.“

Darauf habe der Teamchef, der Marina Conrad, Luisa Ott und Julia Wember wieder zum Kader zählen kann, die Mannschaft explizit vorbereitet. „Wenn wir das bessere Kollektiv stellen, werden wir auch erfolgreich sein“, betont der FFC-Trainer.

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