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Demnächst wieder in Blau-Weiß: Adrian Stalka spielt wieder für den FC Leusberg.

Fußball

"Adäquater Ersatz"

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RECKLINGHAUSEN - Ein Ziel haben die Südstädter in dieser Transfer-Periode (vorerst) verpasst: Der FC Leusberg wollte für die Rückrunde personell aufrüsten. Was nur bedingt gelang. Zwei Abgängen stehen (zunächst) zwei Zugänge gegenüber.

Geschäftsführer Arno Ratajczak bekräftigt aber, mit zwei weiteren Kandidaten in fortgeschrittenen Gesprächen zu sein. „Wir wollen erst Vollzug melden, wenn wir uns mit den abgebenden Vereinen einig sind.“ Zur (bösen) Überraschung der Süder flatterte die fristgemäße Abmeldung von Torjäger Mario Droste (14 Treffer) herein. Ratajczak bringt einen Wechsel zu den SF Stuckenbusch ins Spiel. Auch der FC 96 bemühte sich um den 30-Jährigen. „Sportlich ist es ein herber Verlust“, sagt der FCL-Geschäftsführer. „Zum Glück“ stehe aber „adäquater Ersatz“ bereit: Adrian Stalka wird – wie bereits vermeldet – an die Strünkedestraße zurückkehren. Zudem verstärkt Nico Schäfer (Spvgg. 95/08) den FCL. Nicht mehr zum Kader gehört Memduh Korkmaz, der zu A-Ligist Fenerbahce Marl wechselt.

Als Elfter überwintert der FCL, der sich mit drei Testspielen auf die Rückserie vorbereiten wird. Der Klassenerhalt habe dabei „höchste Priorität“, wie Ratajczak mitteilt. „Alles, was darüber hinaus geht, ist ein Bonus. Die Mannschaft hat, wenn sie komplett ist, richtig Qualität. Aber es fehlt die Breite im Kader.“

In den vergangenen Jahren hatte der Klub auf eigener Anlage einen „Wintercup“, ein Vorbereitungsturnier für Bezirks- und Kreisligisten, ausgespielt. In diesem Jahr pausiert das Turnier. „Aus Rücksicht auf unseren engen Kader“, wie Ratajczak erklärt. „In Zukunft wollen wir dieses Turnier wieder ausspielen. Die teilnehmenden Klubs waren sehr dankbar, auch über die Turnierform. 2020 wollen wir es aber in komprimierter Form probieren.“

Ein weiteres Anliegen der Südstädter ist das Hallenturnier am 2. Weihnachtsfeiertag. „Die Heinrich-Auge-Halle war immer gut besucht“, erinnert sich der Geschäftsführer gern zurück. In diesem Jahr scheiterte eine Austragung neben der üblichen Hallensperrungen zum Jahreswechsel, auch an der Sanierung des anpeilten Austragungsorts. In den kommenden Wochen und Monaten will Ratajczak nochmals einen Versuch unternehmen – und sogar das Gespräch mit den Entscheidungsträgern bei der Stadt suchen.

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