Die Trainer Sercan Gökyer (2.v.l.) und Ali Osman Kaymak (2.v.r.) rekrutierten gleich 24 Spieler. Und nach wenigen Gesprächen mit Geschäftsführer Michael Denker (l.) stand fest: Dieser verschworene Haufen startet als 1. FC Preußen II.
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Die Trainer Sercan Gökyer (2.v.l.) und Ali Osman Kaymak (2.v.r.) rekrutierten gleich 24 Spieler. Und nach wenigen Gesprächen mit Geschäftsführer Michael Denker (l.) stand fest: Dieser verschworene Haufen startet als 1. FC Preußen II.

Fußball

In aller Freundschaft

  • vonKevin Korte
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Recklinghausen - Für positive oder erhellende Momente taugt der 1. FC Preußen Hochlarmark in den vergangenen beiden Spielzeiten nur ganz selten. Nach zwei Abstiegen spielt das Aushängeschild des Vereins nur noch in der Kreisliga B. Eine zweite Mannschaft gab es lange Zeit nicht.

Mit der Betonung auf „gab“. Ein Grillabend vor über einem Jahr ist schuld. Dort kam erstmals bei Sercan Gökyer und Ali Osman Kaymak der Gedanke auf, eine Mannschaft auf die Beine zu stellen. „Vieler meiner Bekannten, Freunde oder Familien-Mitglieder spielen Fußball, wohnen auch in Süd oder in Hochlarmark“, klärt Kaymak auf. Der Weg zum Senghorst war der kürzeste. „Wir sind sehr herzlich aufgenommen worden. Schon nach wenigen Gesprächen mit Michael Denker stand fest, dass wir beim 1. FC Preußen eine neue Heimat finden werden“, sagt Kaymak. Rein sportlich gesehen ist das Engagement für den Klub bisher ein Gewinn: Nach dem jüngsten 2:1-Erfolg über Eintracht Waltrop teilt sich das Gökyer-Team mit der SG Hillen II und dem SC Herten II die Tabellenführung. Vom Aufstieg als Saisonziel kann aber nicht die Rede sein: „Klar sollte das irgendwo ein Ziel sein, die unterste Liga zu verlassen. Aber wir sind eine neu zusammengestellte Mannschaft. Das merkt man noch im Zusammenspiel“, analysiert Kaymak. Wichtig ist Teamchef Sercan Gökyer aber ein anderer Aspekt: „Wir wollen ein faires und positives Bild als Mannschaft abgeben.“ Das weiß auch Manuel Packeiser zu schätzen: Der Edelfan reist dem 1. FC Preußen II zu jedem Spiel hinterher. Erst einmal wurde Packeiser „enttäuscht“ – beim 3:4 gegen den SV Westerholt III, der einzigen Saisonpleite. „Unglücklich“, kommentiert Kaymak diese Niederlage rückblickend. „Aber das ist wohl normal bei einer neu zusammengestellten Mannschaft.“ Außer Frage, das Potenzial für höhere Aufgaben ist bei einigen Spielern durchaus vorhanden. Das fällt auf. Der Freundschaftsdienst trieb sie in das Projekt mit den Oberhäuptern Gökyer und Kaymak, der für viele Spieler mit nur „der große Bruder ist“. Tatsächlich geht es in Hochlarmark familiär zu. Burak Burhan, gegen Waltrop Torschütze zum 1:0, ist Kaymaks Neffe. Man kennt sich, man schätzt sich.

Neue Gesichter sind beim 1. FC Preußen II gern gesehen. Die Trainingszeiten sind dienstags und freitags jeweils von 19 bis 20:45 Uhr. Weitere Informationen hält Ali Osman Kaymak ( 0163 693 20 86) parat.

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