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Szene aus dem Hinspiel: Hertas Mamoudou Camara (v.) behauptet den Ball gegen 96-Abwehrmann Markus Scheffer.

Fußball

"Alles in die Waagschale legen"

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RECKLINGHAUSEN - Der SV Hochlar 28 kann sich am Sonntag entspannt zurücklehnen. Die Platzanlage des TuS Henrichenburg, bei dem die Elf von Henry Schoemaker gastieren sollte, ist am Freitagmittag gesperrt worden. Somit sind nur vier Recklinghäuser A-Kreisligisten im Einsatz, zwei von ihnen im direkten Duell.

FC 96 - SV Herta 23:

So schnell kann’s gehen. Nach drei Niederlagen hat sich der FC 96 aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet. Amel Odobasic hofft nun, dass bei seiner Mannschaft der Spaß und die nötige Lockerheit zurückkehren. „Wir gehen aber die Aufgaben mit dem entsprechenden Ernst an“, sagt der 96-Trainer, „Larifari wird es nicht geben.“ Im Duell der beiden Mitaufsteiger sollen die Punkte am Hohenhorst bleiben.

Unterdessen trieb der FC die Planungen für die neue Saison voran. „Wir wissen jetzt, in welche Richtung es für uns geht“, sagt Odobasic und freut sich, dass Marcel und Christian Johns, Moritz Schwarz, Maximilian Wilk, Jovica Cirkovic und Markus Scheffer beim aktuellen Tabellenvierten bleiben.

Nach vier Punkten aus den letzten drei Spielen kann sich der SVH hingegen mit einer Portion Selbstvertrauen auf den Weg ins benachbarte Sportzentrum machen. Dass der SV Herta zweimal ohne Gegentor blieb, bestätigt das Trainerduo Faruk Turgut/Zakaria Chamdin in der defensiven Ausrichtung seiner Elf.

Herta hofft nach dem 0:2 im Hinspiel auf eine Revanche, weiß aber um die Schwere der Aufgabe. „Der FC 96 steht unter Druck“, sagt Chamdin mit Verweis auf dessen Niederlagen.

FC Leusberg - Borussia Ahsen:

Kassiert der FC Leusberg eine erneute Niederlage, „dann wird es ganz, ganz eng“, redet Trainer Dirk Sadowicz mit Blick auf die Tabelle nicht lange um den heißen Brei herum. Nach nur einem Sieg in den letzten sechs Spielen und dem Abrutschen auf Rang 13 stecke der FCL ohnehin schon im Abstiegskampf. „Die Mannschaft weiß, worum es geht“, sagt Sadowicz. „Gegen Ahsen werden wir alles in die Waagschale legen müssen“, führt der Trainer fort. Das müssen die morgigen Platzherren, denn „Ahsen ist eine robuste Mannschaft.“

GW Erkenschwick - Genclikspor:

Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop hat am Donnerstag gegen Westfalia Vinnum vorgelegt. „Es macht eine gute Mannschaft aus, dass sie geduldig spielt“, sagt Trainer Adem Kurt mit Blick aus den 1:0-Siegtreffer in der Schlussphase. Und jene Tugend soll auch Genclikspor bei den Grün-Weißen an den Tag legen.

„Das ist ein schwieriger Gegner“, zollt der Trainer nicht den morgigen Platzherren nur wegen des 0:0 im Hinspiel Respekt. Genclik soll hinten wieder sicher stehen und vorn seine Chancen konsequent nutzen. „Waltrop wird nicht viele Punkte liegen lassen“, befürchtet Kurt. Dementsprechend in der Pflicht ist der Verfolger aus dem Recklinghäuser Süden.

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