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Fußball

Anschluss zur Spitze halten

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RECKLINGHAUSEN - Das Trio FC 96, Genclikspor und SV Hochlar möchte den Kontakt zu Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop nicht verloren. Beim FC Leusberg und dem SV Herta 23 geht es um Punkte gegen den Abstieg.

FC 96 - SuS Concordia Flaesheim.

Die Ernüchterung nach dem 0:2 im Topspiel bei Teutonia SuS Waltrop hatte Amel Odobasic noch im Dienstagstraining gespürt. „Die Mannschaft ist unzufrieden. Mit sich und ihrer Spielweise.“ Gerade die Anfangsphase habe 96 verschlafen. „Ein großer Fehler hat zum 0:1 geführt. Dann sind uns viele kleinere Fehler unterlaufen. So konnten wir das Spiel nicht mehr drehen.“

Gegen Flaesheim will der FC Wiedergutmachung betreiben. Odobasic warnt: „Das wird ein richtiges Brett. Flaesheim nimmt man nicht als Topteam wahr. Aber sie sind eines.“ Aufgrund einiger Ausfälle muss der Teamchef umbauen. Odobasic beruhigt aber: „Wir werden ein schlagkräftiges Team stellen.“

SV Hochlar 28 - Westfalia Vinnum.

Die Aufholjagd ist nicht beendet: „Wir wollen weiter nach oben“, sagt Trainer Henry Schoemaker. Einen Platz machen die Hochlarer bei einem Sieg auf jeden Fall gut. „Es wird schwierig“, weiß der Niederländer. Der Spielplan verdonnert den SVH dazu, die Trümmer die Genclikspor angerichtet hat, aufzuräumen. Wie gegen Meckinghoven (0:7) erwartet Schoemaker nun auch mit Olfenern (ebenfalls 0:7) einen Gegner „mit richtig Wut im Bauch“. Zudem ahnt er: „Nach solch einer Niederlage stellt man sich hinten rein, um nicht wieder so viele Gegentore zu bekommen.“

Aber Schoemaker hat „vollstes Vertrauen“ in seine Elf, dass sie Lücken findet und konsequent nutzt. „Das hat uns in den letzten Spielen starkgemacht.“

Genclikspor - Borussia Ahsen.

Jetzt sind die Süder erster Verfolger. „Wir dürfen nicht viele Punkte liegen lassen, ansonsten können wir uns nicht da oben halten“, sagt Trainer Adem Kurt. Zuhause taten sich die Süder ungewohnt schwer. „Auswärts treten wir souveräner auf“, blickt Kurt auf die beiden 7:0-Erfolge in Meckinghoven und Vinnum zurück.

Dennoch warnt der Cheftrainer: „Ahsen ist stärker, als es die Tabelle aussagt. Wir nehmen diese Partie nicht auf die leichte Schulter.“

SW Meckinghoven - SV Herta 23.

Beim abstiegsbedrohten Aufsteiger kehrt etwas Zuversicht ein. „Tiefer geht es nicht mehr“, sagt Zakaria Chamdin über die rote Laterne, die am Bruchweg leuchtet. Er und Faruk Turgut haben nach dem 1:4 gegen Hochlar, die vierte Niederlage in Serie, wieder an der Abwehrarbeit trainieren lassen. „Das Problem ist, dass wir viel umstellen müssen“, erklärt Chamdin das Dilemma. „Das komplette Mittelfeld fehlt“, so der Übungsleiter, der dadurch Lücken in der Rückwärtsbewegung ausmacht. „Das müssen wir abstellen.“

TuS Henrichenburg - FC Leusberg.

Die Leusberger Problemzone mit Blick auf die letzten vier Pleiten (Torverhältnis: 3:19) ist offensichtlich. Auch Gastgeber Henrichenburg (schon 38 Gegentore) bekommt die Schotten nicht dicht. Es könnte wieder ein torreiches Duell werden. FCL-Trainer Dirk Sadowicz hofft auf das bessere Ende für sein Team.

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