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Mit Gummi-Granulat, wie hier auf der Maybacher Heide, werden Kunstrasen in Recklinghausen künftig nicht mehr verfüllt.

Fußball

Sand statt Granulat - Sportausschuss vortiert für umweltfreundliche Kunstrasenplatz-Verfüllung

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Auf das geplante EU-Mikroplastik-Verbot  haben die Mitglieder des Recklinghäuser Sportausschusses reagiert: Kunstrasenplätze werden nicht mehr mit einem Gummigranulat, sondern mit Sand  verfüllt.

Sand statt Granulat - das betrifft die Sportanlagen in Hochlar an der Averdunkstraße und  in Suderwich an der Lülfstraße, die im kommenden Jahr beziehungsweise 2021 gebaut werden sollen.  Der Ausschuss stimmte auch dafür, dass  diese Vorgaben auch  die  bestehenden Anlagen betrifft, wenn diese saniert werden müssen.

Eine Delegation des Sportausschusses holte sich zuvor Informationen über drei Anlagen (in Solingen, Leverkusen und Gladbeck) ein, die bereits mit Sand verfüllt sind. „Wir haben gesehen, dass es auch ohne Granulat geht“,  bilanzierte der Ausschuss-Vorsitzende Klaus Breidenstein (SPD). 

Letztlich überzeugte die Sportpolitiker die Solinger Anlage an der Neuenkamper Straße. Der dortige Kunstrasen besteht aus einem Mix aus gekräuselten und glatten Halmen, der den Sand derart einschließt, dass Schürfwunden nahezu ausgeschlossen werden können.

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