Zurück in Suderwich: Ali Bektas (r.)
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Zurück in Suderwich: Ali Bektas (r.)

Fußball

SG Suderwich macht nächste Rückholaktion eines Aufstiegshelden perfekt

  • vonKevin Korte
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"Ein Suderwicher kommt wieder nach Hause", sagt Trainer Christoph Meyer. Mit Ali Bektas kehrt ein weiterer Aufstiegsheld von 2017 zu Bezirksligist SG Suderwich zurück.

  • SG Suderwich holt Ali Bektas zurück
  • 35-Jährige soll der Abwehr Stabilität verleihen
  • Bezirksligist trainiert über den Sommer durch

Ali Bektas kehrt von B-Kreisligist DTSG Herten zur SG Suderwich zurück. Beim Bezirksligisten soll der Abwehrmann mithelfen, die Defensive zu stabilisieren und sofort eine Führungsrolle übernehmen.

Insgesamt 93 Partien hatte der 35-Jährige von 2013 bis 2018 für die SGS absolviert. Vor der mittlerweile abgebrochenen Spielzeit war Bektas seinen Freund Stefan Ortmann zur DTSG Herten gefolgt, um ihn als Co-Trainer an der Seitenlinie des B-Ligisten zu unterstützen.

Aktuell noch mit Fitnessrückstand

Inwieweit der Routinier auf Anhieb eine Verstärkung sein kann, mochte Meyer zunächst nicht einordnen: „Ali kommt zunächst als Spieler. Aufgrund seiner zahlreichen Verletzungen muss er sich natürlich erstmal wieder ans Team heranarbeiten.“ Aufgrund der Corona-Pause im Amateurfußball kein unmögliches Unterfangen.

Schon höher stuft Meyer den Wert Bektas’ für das Binnenklima ein: „Eigentlich wollte er aufhören mit Fußball. Die Aufgabe hier in Suderwich, nochmal den Klassenerhalt in der Bezirksliga zu schaffen, reizt ihn. Und mit seiner Erfahrung tut er der jungen Mannschaft einfach gut“, erklärt Meyer mit Blick auf das niedrige Durchschnittsalter seines Kaders.

Meyer: "Gespräche mit zwei, drei Kandidaten"

Apropos Kader: 25 Spieler stehen auf Meyers Liste für die kommende Saison. „Und viel“, das prognostiziert der Teamchef, „wird wohl nicht mehr passieren.“ Mit zwei, drei Kandidaten sei man im Austausch. „Solange noch möglich ist, etwas zu machen, werden wir es versuchen“, kommentiert Meyer, der aber davon ausgeht, dass die SGS in der aktuellen Besetzung die kommende Spielzeit bestreiten wird.

Wann und in welcher Form die nächste Bezirksliga-Saison stattfindet, will Meyer nicht beurteilen. „Man hört sehr viel, und es scheint beinah alles möglich. Egal, in welcher Staffel wir landen und mit welchen Gegnern wir es zu tun bekommen, es geht vorrangig um den Klassenerhalt.“ Über den Sommer will man durchtrainieren. „Da habe ich ganz bewusst die Jungs mit einbezogen“, sagt Meyer über die Mehrheitsentscheidung. „Ich finde das gut. Im Vergleich zu anderen Klubs müssen wir ein bisschen mehr machen.“

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