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Hami Azak (l.) und der FC Leusberg stehen gegen Henrichenburg unter Druck.

Fußball

Bescheidenheit nach Favre-Art

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RECKLINGHAUSEN - Ob tatsächlich noch einmal Spannung im Meisterrennen aufkommt, das bezweifeln selbst die Jäger. Spannung im Abstiegskampf muss der FC Leusberg nicht mehr haben. Dazu können die Süder allerdings ihren Beitrag leisten.

FC Leusberg - TuS Henrichenburg.

Auf gerade einmal vier Saisonsiege bringen es die abstiegsbedrohten Gäste. Einer rührt aus dem 4:2-Erfolg im Hinspiel. Eine erneute Niederlage könnte dem FCL den Ligaerhalt kosten. „Sechs Punkte“ hatte Co-Trainer Marc Altenburg, der Cheftrainer Dirk Sadowicz unterstützt, gefordert. Beim jüngsten 2:2 gegen den SC Herten hatten die Süder bereits wichtige Punkte liegenlassen. Das soll sich nicht wiederholen.

SV Herta 23 - SW Meckinghoven.

Die gute Serie ist krachend mit einem 2:6 beim SV Hochlar 28 geendet und Zakaria Chamdin ist keineswegs zuversichtlich gestimmt, dass der Aufsteiger bis Saisonende eine neue Serie startet: Etliche verletzte und gesperrte Spieler haben den Kader ausgedünnt. Chamdin, der mit Faruk Turgut ein Gespann bildet, habe schon bei der Zweit- und Drittvertretung angefragt, „damit wir überhaupt drei Wechselspieler haben.“

Borussia Ahsen - Genclikspor.

Nach außen macht Adem Kurt den Lucien Favre. Wie der BVB-Trainer – nach der Derbyschmach gegen Schalke – glaubt Gencliks Teamchef nicht mehr an eine Wende im Meisterrennen. „Ich glaube auch nicht mehr, dass Teutonia Waltrop patzt. Wir haben trotzdem eine gute Saison gespielt, die wir als Vizemeister beenden wollen“, sagt Kurt. Knackpunkt sei die Verletzung von Yakub Köse gewesen. „Er ist nicht zu ersetzen. Da haben wir die Meisterschaft verloren“, erklärt Kurt, der zudem auf Gökhan Timürlenk und Kadir Durgut verzichten muss.

SuS Concordia Flaesheim - FC 96.

9:7. Nein, das ist nicht der prognostizierte Spielausgang, obwohl der beste den zweitbesten Angriff empfängt. Es ist die Anzahl von Siegen in Serie der beiden Kontrahenten. „Es wird eine schwierige Aufgabe. Noch schwieriger als letzte Woche“, sagt Adrian Przibilka, Sportlicher Leiter beim FC 96. Dort bezwang der FC Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop mit 2:0. „Wir standen hinten sicher, haben die Zweikämpfe angenommen und das Zentrum dichtgehalten“, freut sich Przibilka. „Das müssen wir gegen Flaesheim wiederholen.“ Wenngleich mit Thorsten Bier, Serkan Umar und Lukas Dzierzega drei Spieler der erfolgreichen Startelf ausfallen.

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