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In seinem letzten Derby unterlag der FC/JS Hillerheide, hier mit Bryan Guddatis (r.) und Marcel Juber gegen Denis Toskaj, der SG Suderwich mit 1:4.

Fußball

Brisantes Derby

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RECKLINGHAUSEN - Mehr Nachbarschaftsduell geht nicht. Nicht nur räumlich liegen die Bezirksligisten FC/JS Hillerheide und SW Röllinghausen eng beieinander, sondern auch tabellarisch.

FC/JS Hillerheide - SW Röllinghausen (14:30 Uhr, Maybacher Heide):

Vor dem Kellerduell „sehe ich uns psychologisch im Vorteil“, sagt Röllinghausens Trainer Fuhrmann und zielt auf das jüngsten 5:3 gegen das Schlusslicht Resse ab. Die erfolgreiche Aufholjagd nach einem 0:3-Rückstand hat das Selbstvertrauen der Schwarz-Weißen gestärkt. Das befürchtet Hillerheides Trainer Rabih Such, der auch weiß, dass fünf sieglose Spiele nur schwer aus den Köpfen seiner Belegschaft zu bekommen sind.

Röllinghausen will nachlegen, und zwar nicht nur im Derby, sondern möglichst auch in den nachfolgenden Partien bis zur Winterpause etwas Zählbares holen. „Sechs Punkte wären schön“, rechnet Fuhrmann vor, der einige Ausfälle beklagt und auf Verstärkungen aus der Zweitvertretung setzt.

Such freut hingegen über mehr personelle Alternativen. Mit Alexander Geßner stehe dem FC/JS wieder „ein wichtiger Mann fürs Mittelfeld“ zur Verfügung. Der Hillerheider Trainer erhofft sich mehr Durchschlagskraft der Offensivabteilung.

FC Marl - SF Stuckenbusch (14:30 Uhr, Hagenstraße):

„Es reißt einfach nicht ab“, bedauert Frank Kandsorra. Vor dem Gastspiel beim Tabellenelften muss der Trainer der Sportfreunde nun auch Niklas Portmann, Maik Helwig (gesperrt), Marvin Schulz und Nino Schlutt (verletzt) auf die lange Ausfall-Liste setzen. „Wir können die Löcher nicht mehr stopfen.“ Soll heißen: Stuckenbusch wird auf Aushilfen aus den Alten Herren setzen. „Wir müssen das Beste aus unserer Situation machen“, sagt Kandsorra, „und uns irgendwie in die Winterpause retten.“ In Marl erwarte seine Elf eine schwere Aufgabe. „Das ist eine gute Kombo.“ Daher soll man sich vom aktuellen elften Tabellenplatz nicht blenden lassen.

SC Hassel - SG Suderwich (14:30 Uhr, Lüttinghofstraße):

Nassir Malyar überlässt nichts dem Zufall. Der Surderwicher Trainer hat sich intensiv mit den Gelsenkirchenern beschäftigt und weiß daher um die große Qualität der Hasseler Offensive. „Alle müssen gut verteidigen“, fordert er. „Und versuchen, unser Spiel durchzubringen.“ Aufgrund der dünnen Personaldecke wird er einige Umstellungen vornehmen müssen. Gegen Disteln (0:2) hätten nur Kleinigkeiten zur Niederlage geführt, betont Malyar, der auf einen Auswärtssieg hofft. „Dann hätten wir mehr Punkte als nach der Hinrunde der letzten Saison.“ Im Vorjahr hatte die SGS 23 Punkte auf dem Konto.

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