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Bei der Stadtmeisterschaft gewann Mario Droste (M.) mit dem FC Leusberg, im Kreispokal revanchierten sich die Gencliker Fatih Sürmeci (l.) und Sahin Tüysüz

Fußball

Derby im Blick, Topspiel im Hinterkopf

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RECKLINGHAUSEN - Kann man von einem Auswärtsspiel sprechen, wenn Genclikspor bei seinem Nachbarn FC Leusberg gastiert? Schließlich trennen beide Vereine nur wenige hundert Meter. Tabellarisch ist die Distanz größer. Die Hinrunde wollen auch der SV Hochlar, FC 96 und SV Herta erfolgreich abschließen.

FC Leusberg - Genclikspor (14:45 Uhr, Strünkedestraße):

Dass Tabellenführer Teutonia SuS Waltrop bei GW Erkenschwick seine erste Niederlage kassiert, damit hatte Gencliks Trainer Adem Kurt nicht gerechnet. „Wir sind gewarnt“, sagt er vor dem Gastspiel beim FCL. „Wir werden den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wir müssen die drei Punkte holen.“ Um die gute Ausgangslage fürs nachfolgende Topspiel in Waltrop zu behaupten. „Auch wenn wir nur von Spiel zu Spiel denken, ist es bei einigen schon im Hinterkopf.“

Zum dritten Mal kreuzt sich in dieser Saison der Weg der Süder. Leusberg gewann das Stadtmeisterschafts-Spiel, Genclik im Kreispokal. Ob das Pendel am Sonntag in Richtung FCL ausschlägt, vermag Dirk Sadowicz angesichts einer langen Verletztenliste nicht zu sagen. In der Vorwoche „hatten wir zwölf Mann auf dem Zettel“, sagt der Trainer. Kurz vor dem Spiel bei der Spvgg. Herten erreichte ihn eine Abmeldung nach der anderen. „Auf die Schnelle haben wir keinen Ersatz gefunden“, erläutert Sadowicz die Absage.

Unter der Woche absolvierte Leusberg ein Trainingsspiel gegen eine Auswahl des DSC Wanne-Eickel. Schwindende Kräfte und einige Wechsel führten zum 3:11. Mut macht ihm die Leistung zur Halbzeit – 2:2.

FC 96 - GW Erkenschwick (14:45 Uhr, Hohenhorst):

Dass die Grün-Weißen Spitzenreiter Waltrop besiegen konnten, überrascht 96-Trainer Amel Odobasic nicht. Er kennt das Potenzial des morgigen Gegners. Mit dem mag er sich aber nicht befassen, sondern fokussiert sich auf seine Elf. „Wir müssen mehr als Kollektiv agieren und den absoluten Willen zeigen, ein Spiel zu gewinnen.“ Das vermisste Odobasic, der wieder auf Paul Heron und Markus Scheffer zurückgreifen kann, in den letzten Wochen.

SV Vestia Disteln II - SV Hochlar 28  (13 Uhr, Fritz-Erler-Straße):

Der Spielplan meint es nicht gut mit Hochlar. Die Mannschaft von Henry Schoemaker trifft auf Teams, die in der Woche eine empfindliche Niederlage gegen Genclikspor einstecken mussten. Sicherlich wird auch Disteln auf das jüngste 0:6 eine Reaktion zeigen wollen. In dieser Hinsicht bildet der SVH aber keine Ausnahme. „Ich erwarte, dass die Mannschaft 100 Prozent Gas gibt“, fordert Schoemaker, der mit der Einstellung seiner Elf beim 0:2 gegen die DTSG Herten nicht einverstanden war. „Die kämpferische Leistung muss stimmen.“

Borussia Ahsen - SV Herta 23 (14:45 Uhr, Am Gerneberg):

Das Ziel ist klar. Die Mannschaft von Faruk Turgut und Zakaria Chamdin möchte ihre Serie von zuletzt zwei Siegen ausbauen, um den Abstand auf die Abstiegsränge auszubauen. Mit Ahsen trifft der SVH auf einen Gegner, der nach sechs sieglosen Spielen der Gefahrenzone nahe gekommen ist. „Wir dürfen nicht in Rückstand geraten“, sagt Chamdin. Denn dann wäre Hertas Taktik, die Borussia kommen zu lassen und auf Konter zu lauern, dahin.

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