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Nico Kretschmer (l., hier im Duell mit Ahsens Tobias Büning) und der FC Leusberg wollen wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren.

Fußball

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RECKLINGHAUSEN - Aus Recklinghäuser Sicht ist die Kreisliga A2 zweigeteilt: Während sich Genclikspor, der FC 96 und SV Hochlar 28 in der Spitzengruppe etabliert haben, richten der SV Herta 23 und FC Leusberg einen bangen Blick gen Tabellenkeller.

Genclikspor - Concordia Flaesheim:

Adem Kurt wirft einen sorgenvollen Blick in den Rückspiegel. „Wenn Flaesheim gewinnt, sind sie direkt hinter uns“, sagt der Trainer des Tabellenzweiten. Das möchte Genclikspor selbstredend verhindern und sich vielmehr absetzen. Was leichter gesagt, als getan ist. Schon in Hinspiel (2:0) habe sich Genclikspor schwergetan.

Mit Blick auf die Statistik weiß Adem Kurt, worauf es ankommt: die Abwehr. Mit den Recklinghäusern und dem Tabellenvierten stehen sich die beiden offensivstärksten Mannschaften gegenüber. „Wir müssen in der Defensive stabil stehen und die Räume eng machen“, fordert der Trainer, der nur auf den gesperrten Ebubekir Bakkal verzichten muss.

FC Leusberg - SV Vestia Disteln II:

Nach dem Kellerduell ist für die Mannschaft von Dirk Sadowicz und Marc Altenburg vor dem nächsten. Nach dem 3:0 bei der DTSG Herten ist das Ziel für die Fußballer aus dem Recklinghäuser Süden klar: Nachlegen. „Wir wollen da weitermachen, wo wir in der letzten Woche aufgehört haben“, sagt Altenburg. Spielerisch habe der FCL überzeugt. Leusberg soll aber seine Chance früher nutzen. „Wir wollen uns von unten absetzten“, sagt der Co-Trainer.

FC 96 - Borussia Ahsen:

Nach der Durststrecke zu Jahresbeginn zeigt die Kurve bei den Fußballern vom Hohenhorst nach oben. „Wir finden zu alter Stärke zurück“, freut sich Amel Odobasic. Gern würde es der Trainer sehen, dass der FC 96 die Leistung aus dem Hinspiel (5:0) bestätigt. „Das war unser bestes Spiel.“ Auch im erneuten Aufeinandertreffen soll sich der Kreisliga-Dritte so spiel- und kampfstark präsentieren – im Prinzip so auftreten, wie zuletzt in der zweiten Halbzeit bei Westfalia Vinnum. „Daran müssen wir anknüpfen“, fordert Odobasic.

TuS Henrichenburg - SV Herta 23:

Nach dem SC Herten trifft die Mannschaft von Zakaria Chamdin und Faruk Turgut wieder auf einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir wollen den Vorsprung ausbauen“, sagt Chamdin. Seine Elf soll beim Schlusslicht die gegen den SC Herten (2:2) gezeigte Leistung bestätigen. Mit einem Unterschied. „Wir müssen unsere Torchancen besser nutzen.“ Chamdin sieht seine Elf im Vorteil: „Henrichenburg muss gewinnen.“ Der SVH, der auf Kaled El-Zein (5. Gelbe Karte) verzichten muss, kann befreit aufspielen. „Mit esüinem Punkt könnten wir auch leben“, so der Trainer.

DJK Spvgg. Herten - SV Hochlar 28:

Das 1:1 gegen Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop klammert Henry Schoemaker aus. Ansonsten beklagt der Hochlarer Trainer zu viele Unentschieden in jüngster Zeit. „Wenn man nach oben will, ist ein Punkt zu wenig.“ Daher soll nun ein Sieg her, damit die Spvgg. Herten nicht mit dem SVH gleichziehen kann. Leicht werde es aber nicht. „Das ist ein schwerer Gegner“, zollt Schoemaker Respekt. Daher soll Hochlar die richtige Einstellung an den Tag legen. „Wir müssen uns zusammenraufen“, fordert er. Mit einem Sieg soll der SVH auch Selbstvertrauen tanken für das nachfolgende Derby gegen Genclikspor.

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