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Einfach nicht zu halten: Anna Hettwer und der 1. FFC Recklinghausen spurten der Konkurrenz davon.

Fußball

FFC dominiert nach Belieben

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SÜD - Kicken können sie bekanntlich. Aber auch als fröhlicher Chor machen die Fußballerinnen von Westfalenliga-Spitzenreiter 1. FFC Recklinghausen ihre Sache aktuell nicht schlecht. So ist das im Sport: Wenn es einmal läuft, dann läuft es eben.

Kaum war am Sonntag der 4:0-Erfolg gegen die DJK Arminia Ibbenbüren unter Dach und Fach, versammelten sich alle in Blau und Weiß am Spielfeldrand, um Uli Lux ein Ständchen darzubringen. 65 Jahre alt ist der beliebte Teammanager am Sonntag geworden.

Nicht nur an der musikalischen Einlage dürfte Lux seine Freude gehabt haben. Ein Vergnügen war auch der Recklinghäuser Vortrag auf dem Kunstrasenplatz an der Strünkedestraße. Der FFC jedenfalls dominierte, wie man ein Spitzenspiel nur dominieren kann.

Die Recklinghäuserinnen drückten gegen den Tabellendritten vom Anpfiff weg mächtig aufs Tempo, attackierten früh, kombinierten gefällig und sorgten schnell für klare Verhältnisse. „Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht. Ibbenbüren hatte keine Zeit, Luft zu holen“, lobte Trainer Andreas Krznar seine Elf.

Schon in der 3. Minute vollendete Anna Hettwer nach Vorarbeit von Hanna Lange und Elsa Dins zum 1:0. In der 11. Minute legte Chiara Tat das 2:0 nach, wieder hatte Elsa Dins vorbereitet. Und als nach einer halben Stunde Kathrin van Kampen einen Kopfball zum 3:0 ins Gäste-Tor platzierte, war das Spiel entschieden. Chiara Tat erzielte noch das 4:0 (51.). Es hätten ohne Weiteres noch zwei, drei Tore mehr fallen können. Besonders Besjana Recica haderte mit ihrem Abschluss und kündigte noch auf dem Platz ihr Karriereende an. Spaßeshalber, die Torjägerin wird selbstverständlich noch gebraucht.

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