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Fußball

Dreimal ist Röllinghäuser Recht

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RECKLINGHAUSEN - Dass die Schwarz-Weißen aus Röllinghausen durchaus mithalten können, haben die ersten 180 Bezirksliga-Minuten gezeigt. Allerdings möchte der Aufsteiger nun auch endlich jubeln - und wenn es "nur" das erste eigene Tor ist. In Stuckenbusch und Suderwich stellt man sich auf intensive Partien ein. Der FC/JS Hillerheide hat das erste Kreisenduell vor der Brust.

SW Röllinghausen - SpVg. BG Schwerin.

Damit die Offensive wieder mehr Durchschlagskraft entfaltet, rückte Daniel Konert in der Trainingsarbeit „das letzte Drittel“ in den Fokus: „Chancen kreieren, Überzahlsituationen und Passspiel“ habe der Teamchef, der mit dem urlaubenden Frank Fuhrmann ein Gespann bildet, eingeübt. „Wir brauchen jetzt einfach ein Erfolgserlebnis.“

Diese hatte die Defensive längst vorzuweisen: Zwar blieb SWR in beiden Partien nicht ohne Gegentor, ließ aber auch nicht viel mehr zu. Was Konert als „ziemlich gut“ bezeichnet, bezieht sich auf das Rückzugsverhalten: „Alle Spieler arbeiten gut nach hinten. Es bleibt keiner mehr vorne stehen.“ Mit Niklas Außem und Fabian Mackowiak kehren laut Konert „zwei Optionen“ für den Angriff zurück.

SG Suderwich - FC Marl.

120 Pokalminuten gegen die Spvgg. Erkenschwick haben Spuren hinterlassen. „Ab 18 Uhr“, erklärt SGS-Trainer Nassir Malyar, war Physiotherapeut Tobias Katzwinkel am Platz und behandelte bis 21 Uhr lädierte Muskeln und Gelenke. Für den Rest war die Eistonne erster Ansprechpartner: „Auch gegen Marl wird es wieder ein Abnutzungskampf“, glaubt Malyar. Er braucht Leidenschaft in seiner Mannschaft, die wieder emotionalen Fußball spielen muss, um erfolgreich zu sein.

Einziges Manko auf spielerischer Seite: „Die Chancen, die wir haben, müssen wir endlich verwerten“, haderte der Cheftrainer auch gegen Erkenschwick mit der Chancenverwertung. „Die Quote ist ausbaufähig.“

BWW Langenbochum - SF Stuckenbusch.

Die Hertener seien eine Mannschaft, auf die Frank Kandsorra besonders gespannt ist. Und das liegt vor allem daran, dass die Schützlinge von Mirko Talaga Fußball so spielen, wie es Kandsorra selbst gern sieht: „Langenbochum arbeitet als Mannschaft gut, ist physisch stark und setzt auch spielerisch Akzente.“ Weshalb Stuckenbuschs Neu-Trainer ganz schnell die Favoriten-Bürde weiterreicht. Durch die Ausfälle von Christoph Maass (Urlaub) und Nino Schlutt (Verletzung) muss Kandsorra die Verteidigungsreihe umbauen.

Genclerbirligi Resse - FC/JS Hillerheide.

Wiedergutmachung ist die erste Hillerheider Bürgerpflicht. Dessen ist sich die Belegschaft auf der Maybacher Heide bewusst, reichte deshalb einen Antrag auf Extraschicht bei Interimstrainer Patrick Krull ein: Neben der üblichen Dienstags- und Freitagseinheit trainierte der FC/JS auch am Donnerstag. „Die Mannschaft ist sich im Klaren, dass sie eine Reaktion zeigen muss“, so Krull.

Triebfeder ist Torhüter Michel Schnell, der nach seiner Rotsperre zurückkehrt, ebenso wie Muhammed Elmas. Die Leistung beim 1:6 gegen die SG Castrop-Rauxel empfand Krull als „gar nicht so schlecht, nur das Ergebnis ist verheerend.“

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