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Im Hinspiel (3:1) und im Kreispokal (3:2) behielten der FC 96 um Maxi Wilk (r.) gegen den SVH mit Marcel Münninghoff (l.) die Oberhand. Auch ein drittes Mal?

Fußball

Der dritte Streich für 96?

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RECKLINGHAUSEN - Heimische Fußball-Fans dürfen sich am Sonntag ab 15 Uhr auf einen schönen Start in die Kreisliga-A-Restsaison freuen. Nicht nur wegen der äußeren Bedingungen mit Sonnenschein und milden Temperaturen, sondern vor allem wegen spannender Nachbarschaftsduelle.

FC 96 - SV Hochlar 28: 

Beim FC 96 setzt man auf die Weisheit, dass aller guten Dinge drei sind. Zum dritten Mal trifft die Mannschaft von Amel Odobasic auf Hochlar. Sowohl im Kreispokal-Achtelfinale (3:2) als auch im Hinspiel (3:1) gewann der morgige Gastgeber. „Ich wäre froh, wenn wir nachlegen könnten“, sagt der 96-Trainer, der seine Elf auf eine „verdammt schwere“ Aufgabe einstellt. „Hochlar ist eine kampfstarke und spielstarke Mannschaft“, zollt Odobasic Respekt.

Der 96-Trainer, der krankheits- und verletzungsbedingt einige Ausfälle beklagt, machte in dieser Trainingswoche Vorfreude auf das erste Ligaspiel des Jahres aus. „Die Hinrunde hat gezeigt, dass man gegen jeden Gegner Gas geben muss“, betont Odobasic und hofft, dass seine Elf gegen den SVH die nötigen Leidenschaft an den Tag legt.

Ein intensives Nachbarschaftsduell erwartet auch Hochlars Trainer Henry Schoemaker. „Es wird Zeit, dass wir einen Sieg einfahren.“ Seine Mannschaft möchte sich für besagte Niederlagen revanchieren. „Eine war unberechtigt“, sagt Schoemaker. Leicht werde es aber nicht, den vollen zählbaren Ertrag zu holen. „Der FC 96 ist eine sehr erfahrene Mannschaft. Sie sind defensiv sehr stark und auch vorn überragend.“ Henry Schoemaker muss auf Lukas Matena (Arbeit) verzichten, dafür kehrt der lange verletzte Felix Kranjc zurück.

FC Leusberg - SV Herta 23:

Beim FC Leusberg setzt man auf die Theaterweisheit, dass nach einer missglückten Generalprobe eine umso bessere Premiere folgt. Trotz des 1:4 gegen den SC Marl-Hamm blickt die Mannschaft von Dirk Sadowicz auf eine zufriedenstellende Vorbereitung zurück. Ins Derby gegen den SV Herta starten die Süder zuversichtlich. „Wir wollen uns so schnell wie möglich von unten absetzen“, sagt Co-Trainer Marc Altenburg. Das 6:5 im Hinspiel zeigt, worauf sich die Leusberger einstellen müssen. Offensiv spielt der Aufsteiger stark. „Hinten sind sie aber anfällig“, sagt Altenburg und setzt auf die ebenfalls gute Offensive des FCL.

Der zollen auch die morgigen Gäste großen Respekt. „Wir müssen hinten sicher stehen“, fordert Hertas Teamchef Zakaria Chamdin – so wie in den letzten Spielen vor der Winterpause. In den letzten Wochen probierte der SVH einiges aus und gab vielen Spielern die Möglichkeit, sich zu empfehlen. „Wir werden die stärkste Elf aufbieten“, erklärt Chamdin und nimmt diese in die Pflicht: „Wir müssen punkten.“ Mit Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop und dessen Verfolger FC 96 steht der Aufsteiger in den nächsten Wochen vor hohen Hürden.

SC Herten - Genclikspor:

Die Tabellenkonstellation blendet Adem Kurt aus. „Es spielt keine Rolle, ob wir gegen den Tabellenletzten oder eine Mannschaft aus der Spitzengruppe spielen“, betont der Trainer. „Wir müssen unsere Leistung bringen.“ Warnung ist dem Tabellenzweiten das Hinspiel (1:0). Weniger wegen des Spielerischen, sondern wegen des knappen Ergebnisses. „Wir haben gut gespielt. Unsere Chancenverwertung war aber miserabel“, erinnert sich Kurt.

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