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Szene aus dem Hinspiel: Der Röllinghäuser Luka Meyer (l.) spitzelt den Ball dem Suderwicher Christoph Meyer den Ball vom Fuß.

Fußball

Duell unter Nachbarn

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RECKLINGHAUSEN - Auch wenn noch sieben Spieltage ausstehen, befinden sich die Recklinghäuser Bezirksligisten, die sorgenvoll auf die Abstiegszone blicken, aktuell in einer richtungsweisenden Phase dieser Saison.

SG Suderwich - SW Röllinghausen:

Von einer Favoritenrolle mag Suderwichs Trainer Nassir Malyar mit Blick auf die Tabelle nicht sprechen. Im Gegenteil vielmehr sieht er den Nachbarn aus Röllinghausen angesichts der aktuellen Surker Form im Vorteil. „Wenn wir so wie in der Vorwoche auftreten, wird es uns nicht gelingen, dieses Spiel zu gewinnen“, geht er mit seiner Mannschaft nach dem 0:1 beim Erler SV hart ins Gericht.

Am Dienstag hatten sich die Suderwicher zusammengesetzt. Malyar hofft, dass am Sonntag gegen die Schwarz-Weißen den Worten Taten folgen. Schon im Training erkannte er, dass die Fußballer „im Derby-Modus“ sind.

Während die SGS große Personalsorgen plagen, kann Röllinghausen-Trainer Frank Fuhrmann bis auf Torhüter Tobias Konert „ alle Mann an Bord“ vermelden.

Zuletzt überzeugten die Schwarz-Weißen mit einer guten Leistung. Das Schlusslicht belohnte sich gegen Langenbochum (1:2) aber nicht. „Das zieht sich durch die Saison, dass wir unsere Chancen nicht nutzen“, bedauert Fuhrmann und hofft im Nachbarschaftsduell an der Lülfstraße auf eine Trendwende. Mut macht Röllinghausen die Erinnerung ans letzte Derby, das die Schwarz-Weißen mit 2:1 gegen Stuckenbusch gewannen. „Daran wollen wir anknüpfen.“

SF Stuckenbusch - Genclerbirligi Resse:

Die Gelegenheit ist günstig. Die Mannschaft von Frank Kandsorra kann sich mit einem Sieg etwas Luft nach unten verschaffen. „Das wäre Weltklasse“, sagt der Trainer.

Auf die Stuckenbuscher sieht er aber ein hartes Stück Arbeit zukommen. „Wir müssen die Ärmel hochkrempeln“, fordert Kandsorra. Mit vereinten Kräften sollen die Sportfreunde das Spiel „auf die einfachsten Mittel reduzieren“. Soll heißen: Der Tabellenzwölfte soll als Kollektiv agieren, die Zweikämpfe gewinnen und „das nötige Glück erzwingen“. Letzteres sei nötig, da die personellen Voraussetzungen einmal mehr nicht zum Besten stehen. Gegen Resse werden drei Spieler aus der Kreisliga-B-Zweitvertretung aushelfen müssen.

FC Marl - FC/JS Hillerheide:

Für Trainer Rabih Such ist der FC Marl „eine große Wundertüte“. Zu Saisonbeginn hatte er den aktuellen Tabellensechsten „weit oben“ gesehen. Dazu kam es nach einem Durchhänger nicht. Der Hillerheider Teamchef hofft, dass die morgigen Gastgeber einen ähnlich schlechten Tag erwischen, wie im Hinspiel, das das Such-Team mit 5:1 gewann.

Nach dem ärgerlichen Unterschieden im Kellerduell gegen den SV Zweckel hofft der FC/JS auf den vollen zählbaren Ertrag. „Die Punkte brauchen wir dringend“, sagt Such. Seine Elf soll sich zudem Selbstvertrauen für das nachfolgende Derby gegen Stuckenbusch holen.

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