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Den Ball im Blick, den Heimsieg im Visier: Tim Gilgner (M.) und der FC/JS Hillerheide stehen vor einer wichtigen Partie im Abstiegskampf.

Fußball

Eine Serie darf weitergehen

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RECKLINGHAUSEN - Ganz im Zeichen des Abstiegskampfes sind die Aufgaben des FC/JS Hillerheide und von SW Röllinghausen. Stuckenbusch möchte beim Tabellenführer überraschen und die SG Suderwich hat etwas gutzumachen.

FC/JS Hillerheide - SV Horst-Emscher II.

Rabih Such will keine Irritationen hinterlassen. Im Duell mit dem Aufsteiger plant der FC/JS sich von der Abstiegszone abzusetzen. Doch Heider Anhänger wissen durch den kuriosen Saisonverlauf: In solchen Spielen tat sich der Tabellenzehnte besonders schwer und leistete sich gravierende individuelle Fehler.

Der Cheftrainer ist aber zuversichtlich, diesen merkwürdigen Trend zu brechen. „Die letzten beiden Spiele waren sehr gut“, betont Such. Gegen den FC Marl (5:1) und im Derby bei den Sportfreunden Stuckenbusch (0:1) zeigte die Formkurve nach oben.

Das tut sie auch bei den Gelsenkirchenern: Seit dem Trainerwechsel – Willi Schmalz und Gianluca Rapisardi übernahmen interimsweise – gab es ein 7:5 (!) gegen Genclerbirligi Resse, 2:1 bei der SG Castrop-Rauxel – die Stimmung ist gut am Schollbruch. Mit Ausnahme von Resse holte der Aufsteiger seine Punkte gegen die Spitzenteams der Liga. „Dazu gehören wir ja nicht“, scherzt Such. Zumindest diese Serie dürfte aus Hillerheider Sicht gerne weiter Bestand haben.

Westfalia Gelsenkirchen - SW Röllinghausen.

„Vorne drückt der Schuh.“ Frank Fuhrmanns knappe Analyse trifft aber den Kern. Erst neun Tore haben die Schwarz-Weißen in zehn Saisonspielen zustande gebracht. Fünf davon beim bisher einzigen Saisonsieg gegen Horst-Emscher II. „Wir wissen, dass die Mannschaft es drauf hat“, reden er und Daniel Konert der Mannschaft gut zu. „Einige Spieler rufen ihr Potenzial nicht ab.“ Marvin Griegel und Nico Isenbort kehren zurück. „Das gibt uns wieder mehr Optionen“, erklärt Fuhrmann.

Vestia Disteln - SF Stuckenbusch.

Gelassen könnte Frank Kandsorra ins Gastspiel beim Spitzenreiter gehen. 19 Punkte nach zehn Spielen – die Sportfreunde sind im Soll. Doch die Personaldecke bereitet Sorgen. Nach Nils Vespermanns „dusseliger Roter Karte“ im Derby, so Kandsorra, fehlt der Offensivmann für drei Spiele. Maurice Simmer (verletzt) und Maik Helwig (Kurzurlaub) stehen ebenso nicht zur Verfügung. „Wir müssen schauen, dass wir 13 gesunde Spieler zusammenkratzen“, sagt Kandsorra.

Beim Primus, der „in allen Bereichen überragende Arbeit“ abliefere, erwartet Kandsorra eine eingespielte Mannschaft: „Wir müssen die Tormaschinerie stoppen.“ Sich im eigenen Strafraum zu verschanzen, sei keine Option. „Dann ist das Gegentor nur eine Frage der Zeit.“

SG Castrop-Rauxel - SG Suderwich.

„Ein Gegner, der uns eigentlich liegt“, sagt SG-Trainer Nassir Malyar. Was die Statistik zunächst nicht hergibt: Beide Duelle im Vorjahr verlor Surk „nach unglücklichen Spielverläufen“ mit 0:3 und 3:4. „Wir haben etwas gutzumachen“, betont Malyar. Die „qualitativ mordsstarke besetzte Offensive“ der Castroper müsse die SG aus dem Rhythmus bringen. Helfen sollen dabei Adrian Stalka und Hugo Siebold nach auskurierten Verletzungen sowie Daniel Schleume und Cedric Arndt nach abgebrummten Sperren.

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