+
Genclikspor würde im Heimspiel gegen Vestia Disteln II gern so jubeln wie hier.

Fußball

Auf Erfolgskurs bleiben

Recklinghausen - Es war schon ein bemerkenswerter Spieltag am vergangenen Sonntag. Alle fünf Recklinghäuser A-Ligisten gewannen. Eine Ausbeute, die in dieser Runde nach einer Wiederholung schreit.

Genclikspor - SV Vestia Disteln II.

Der Arbeitsauftrag ist klar. „Wir wollen die Lücke nicht größer werden lassen“, blickt Gencliks Trainer Adem Kurt auf die sechs Punkte Rückstand zu Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop.

Als „Wundertüte mit starker Offensive“ schätzt Kurt die Gäste ein. Genclik, das in der Vorsaison beide Duelle gewann, baut auf die eigene Stärke. „Wir sind gut drauf und wollen unseren Lauf fortsetzen“, sagt Kurt nach zuletzt fünf Siegen in Serie.

SV Hochlar 28 - DTSG Herten.

Vier Erfolge sind es beim SVH. „Wir müssen da weitermachen, wo wir aufgehört haben“, formuliert Henry Schoemaker. Denn beim 3:2 in Ahsen überzeugte Hochlar nicht nur spielerisch, sondern auch kämpferisch – in Unterzahl. „Die Moral ist intakt“, freut sich Schoemaker.

Die Ausfälle von Lukas Matena oder Felix Kranjc hat die Mannschaft „gut kompensiert“. Mit der DTSG lauere ein gefährlicher Gegner. „Wir haben Respekt vor der individuellen Qualität“, so der Niederländer.

SV Herta 23 - Westfalia Vinnum

. Unkonventionell gingen Zakaria Chamdin und Faruk Turgut vor und lösten sich von den Positionsvorlieben ihrer Spieler. „Wir wollten hinten sicher stehen und nach schnell kontern“, erklärt Chamdin den taktischen Plan, der zum 5:2 bei Concordia Flaesheim führte. „Unsere schnellen Spieler sind in die Spitze gegangen.“

Gibt es eine Wiederholung gegen Vinnum? Tendenz: Eher nicht. Kaled El-Zein und Sascha Berneike fallen aus. Und: „Dieses Spiel wird anders“, sagt Chamdin, wenngleich seine Elf wieder stabil stehen soll: „Das ist der Schlüssel.“

DJK Spvgg. Herten - FC Leusberg.

Wie schwer der Stein war, der Trainer Dirk Sadowicz vom Herzen gefallen ist, ist nicht überliefert. Sicher ist aber, dass das jüngste 2:1 gegen GW Erkenschwick Balsam auf die zuletzt geschundene Leusberger Seele war.

Nach der Pleitenserie wollen die Süder eine neue, erfreulichere starten und gegen Herten, das auf seinen gesperrten Torjäger Juri Stolz verzichten muss, auf Erfolgskurs bleiben.

TuS Henrichenburg - FC 96.

Es mutet wie das Haar in der Suppe an, das Amel Odobasic gefunden hat. Nach dem 3:1 gegen den SC Herten, mit dem Aufsteiger FC 96 den dritten Tabellenplatz gefestigt hat, haderte der Trainer mit der spielerischen Leistung. Kämpferisch zeigte die Elf vom Hohenhorst eine solide Leistung, die sie in Henrichenburg bestätigen soll.

Spielerisch, so betont es Odobasic, könne der FC noch zulegen – und auch eine offene Rechnung begleichen: Die Castroper gewannen die letzten beiden Begegnungen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Alles halb so schlimm: Angekündigter Sturm hinterlässt keine Schäden im Kreis
Alles halb so schlimm: Angekündigter Sturm hinterlässt keine Schäden im Kreis
Bahnstrecke in Recklinghausen für zehn Tage gesperrt - was Bahnkunden wissen müssen
Bahnstrecke in Recklinghausen für zehn Tage gesperrt - was Bahnkunden wissen müssen
In der Innenstadt fliegen die Fäuste - die Polizei nimmt zwei Jugendliche fest
In der Innenstadt fliegen die Fäuste - die Polizei nimmt zwei Jugendliche fest
Schon wieder: Drei maskierte Täter rauben HEM-Tankstelle in Castrop-Rauxel aus
Schon wieder: Drei maskierte Täter rauben HEM-Tankstelle in Castrop-Rauxel aus
Ekel-Fund am Kanal in Datteln: Spaziergänger entdecken eine Plastiktüte - der Inhalt schockiert
Ekel-Fund am Kanal in Datteln: Spaziergänger entdecken eine Plastiktüte - der Inhalt schockiert

Kommentare