Im Gruppenspiel gegen den SSV Rhade kamen Nadine Kraus (M.) und der 1. FFC trotz langer Führung nicht über ein 1:1-Remis hinaus
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Im Gruppenspiel gegen den SSV Rhade kamen Besjana Recica (l.) und der 1. FFC trotz langer Führung nicht über ein 1:1-Remis hinaus

Fußball

Rassiges Finale: Bundesliga-Nachwuchs gewinnt Hallenturnier des 1. FFC Recklinghausen

  • vonKevin Korte
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Erneut hatte der 1. FFC Recklinghausen beim eigenen Hallenturnier wenig mit der Titelvergabe zu tun. Dennoch sagte Andreas Krznar zufrieden: „Das war beste Werbung für unseren Sport.“

  • 1. FFC Recklinghausen richtet 5. Volksbank Pokal-Total-Cup aus
  • Ausrichter scheidet im Viertelfinale aus
  • Am Ende triumphiert die SGS Essen

Die Bilanz von Trainer Andreas Krznar vom Regionalliga-Aufsteiger verdeutlicht: Der „5. Volksbank Pokal-Total-Cup“, das Hallenturnier des 1. FFC Recklinghausen in der Kuniberghalle, dient für den Klub auch als Schaufenster in Sachen Frauenfußball. Deshalb freute sich Krznar über viele enge und gutklassige Partien. Das habe für die Vorkommnisse am Freitagabend entschädigt.

Denn während die Kickerinnen des FFC bei der Party des Sports als Fußball-Mannschaft des Jahres geehrt wurden, trudelten zwei kurzfristige Absagen von Spoho Köln und Germania Hauenhorst ein. „Das ist ärgerlich“, bedauert Krznar, Mit-Organisator des Turniers. So starteten also zwei Fünfergruppen.

Namhafte Klubs im Teilnehmerfeld

Im Teilnehmerfeld waren mit dem SV Meppen, Titelverteidiger Borussia Mönchengladbach, dem 1. FC Köln und der SGS Essen dennoch klangvolle Namen vertreten. „Das ist auch eine Anerkennung für das, was wir jährlich auf die Beine stellen“, betont Krznar.

Der Ausrichter schickte gleich zwei Formationen ins Rennen. Beide Mannschaften überstanden die Gruppenphase, schieden jedoch im Viertelfinale aus. Die Zweitformation, ein Mix aus Regional- und Bezirksliga-Kader, ließ den enttäuschenden Titelverteidiger hinter sich. 

„Gladbach ist kaum ins Rollen gekommen“, sagt Krznar über den laschen Auftritt des Zweitligisten. Für den FFC II war dann gegen den späteren Finalisten Borussia Bocholt (1:4) Endstation, der FFC I unterlag den favorisierten Kölnerinnen (2:4). „Wir haben gespielt, was wir können. Auch in der Halle ist taktische Disziplin gefordert“, erklärt Krznar.

SGS Essen dreht das Finale

Dafür zeigten die Favoriten aus Köln und Essen, die ihre U20-Formationen ins Rennen geschickt hatten, einwandfreien Hallenfußball. Im Halbfinale behielt Essen mit 1:0 gegen die Domstädterinnen die Oberhand. Der FC sicherte sich dann gegen den SSV Rhade (4:2) den Bronzerang. Im rassigen Endspiel drehte Essen in der Schlussminute einen 1:2-Rückstand noch um. „Das war beste Werbung für den Frauenfußball“, jubelte Krznar erneut. Ziel erreicht.

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