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Im Hinspiel erzielte Albert Werner (M.) das zwischenzeitliche 2:0. Letztlich gewann SW Röllinghausen mit 5:1.

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Euphorie nutzen

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RECKLINGHAUSEN - Noch vor wenigen Wochen schien der Kampf um den Bezirksliga-Erhalt für Schwarz-Weiß Röllinghausen ein aussichtsloses Unterfangen zu sein. Das könnte sich am Sonntag ändern. Denn mit einem Sieg beim SV Horst-Emscher II kann das Schlusslicht bis auf zwei Punkte ans rettende Ufer herankommen.

SV Horst-Emscher II - SW Röllinghausen (13:00 Uhr):

Seitdem Frank Fuhrmann wegen der scheinbar aussichtslosen Lage am Tabellenende jeglichen Druck von seinen Spielern genommen hat, „punkten wir“, freut sich der Trainer. Fünf Punkte holten die Schwarz-Weißen in den letzten drei Spielen, während die Horster in dieser Zeit nur einen Zähler holten.

„Wir sind auf einer kleinen Euphoriewelle“, sagt Fuhrmann. Und die soll am Sonntagmittag möglichst auch über die Gelsenkirchener Sportanlage Auf dem Schollbruch schwappen. Im Hinspiel gewann Röllinghausen mit 5:1. Das klare Ergebnis täusche aber etwas. „Wir haben uns lange schwergetan“, erinnert sich Fuhrmann. Luka Meyer und Ezra Egole haben ihre Sperren abgebrummt, dafür muss Niklas Aussem nach der fünften Gelben Karte aussetzen.

SG Suderwich - Westfalia Gelsenkirchen:

„Personell fahren wir auf der letzten Rille“, stöhnt Nassir Malyar. Wegen Sperren, Urlaub oder Verletzungen muss der Trainer „auf acht oder neun Spieler“ verzichten. „Es wird einfach extrem eng.“

Nichtsdestotrotz will Suderwich nach nur einem Sieg in den letzten sechs Spielen wieder dreifach punkten. Zuversichtlich stimmt Malyar, dass die SGS eine Mannschaft erwartet, „die selbst nach vorn spielt. Das kommt uns entgegen. Wir haben uns einen Plan zurechtgelegt.“

SF Stuckenbusch - BV Rentfort:

Im Hinspiel (2:1), so erinnert sich Frank Kandsorra, habe Stuckenbusch die beste Saisonleistung abgeliefert. Ob sich das im erneuten Duell wiederholen lässt, vermag der Sportfreunde-Trainer nicht zu sagen. Denn in Gladbeck lief eine Mannschaft auf, die mit dem aktuellen Kader nicht mehr zu vergleichen ist. „Jammern hilft nicht“, sagt Kandsorra, „wir stecken auch nicht den Kopf in den Sand.“

In dieser Woche habe Stuckenbusch gut trainiert. Gegen den Tabellensiebten sollen die Platzherren als Team funktionieren, organisiert stehen und griffig in den Zweikämpfen sein. Rentfort, das trotz einiger Probleme „noch viel Qualität im Kader“ hat, so Kandsorra, könnte „wie viele Kunstrasen-Mannschaften“ Probleme auf dem Natur-Grün haben. Darauf hoffen die morgigen Hausherren – und letzten Endes auch auf etwas Zählbares.

SpVg. BG Schwerin - FC/JS Hillerheide:

In der aktuellen Situation nach fünf Niederlagen in Folge dürfte es für die Elf von Rabih Such nur wenig Positives geben. Und doch fährt der Trainer mit einem guten Gefühl nach Castrop-Rauxel. „Gegen Schwerin haben wir immer gut gespielt.“ Oftmals auch mit zählbarem Ertrag, den Hillerheide auch am Sonntag gern einfahren würde. „Wir brauchen dringender als dringend Punkte.“ Nicht nur wegen der Sperren von Samet Civkin und Erdem Reis werde es beim FC/JS Umstellungen geben, kündigt Such an. „Schlechter als letzte Woche kann es nicht werden.“

Etwas beobachtete der Teamchef beim 0:6 gegen den SC Hassel und auch in der Trainingswoche: Seine Spieler beschäftigen sich zu sehr mit dem Abstiegskampf. Besser wäre es, wenn sie die Köpfe freibekommen würden.

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