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Genclikspor und Süleyman Demirci (r.) peilen die 100-Tore-Marke an. Der Leusberg und Klaus Herzog (hier eine Szene aus dem Hinspiel) haben etwas dagegen.

Fußball

Genclikspor und FC 96 kämpfen um die Vize-Meisterschaft

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RECKLINGHAUSEN - 90 Spielminuten noch, und die Fußball-Saison 2018/19 in der Kreisliga A ist Geschichte. Die fünf Vereine aus Recklinghausen lassen das Saisonfinale nicht locker austrudeln. Genclikspor und der FC 96 Recklinghausen kämpfen um die Vize-Meisterschaft. Für den SV Hochlar 28 geht es noch um Rang fünf. Der SV Herta 23 und der FC Leusberg peilen einen versöhnlichen Abschluss an.

Genclikspor - FC Leusberg:

An Zielen mangelt es Genclikspor nicht. Der Tabellenzweite, der bislang 93 Saisontore erzielt hat, möchte die treffsicherste Mannschaft der Staffel bleiben und hinter Bezirksliga-Aufsteiger Teutonia SuS Waltrop auch die zweitbeste Defensive stellen.

Trainer Adem Kurt weiß aber auch: „Bei uns ist die Luft raus.“ An den 3:2-Erfolg im Hinspiel hat Gencliks Teamchef keine guten Erinnerungen. „Da haben wir uns schwergetan.“ Wie alle Duelle mit dem Nachbarn aus dem Recklinghäuser Süden umkämpft sind.

„Brisanz steckt immer in diesem Derby“, sagt auch Marc Altenburg, Co-Trainer des FC Leusberg. Dass sich am Sonntag ein intensives Spiel im Eintracht-Stadion entwickelt, mag er nicht glauben: „Wir haben keine Leute.“ Aus verschiedenen Gründen stehen dem FCL nur elf Spieler zur Verfügung.

Die Gäste wissen, dass Genclikspor seine Offensivstärke ausspielen will. Daher wird Leusbergs Abwehrformation gefordert sein: „Wir wollen so gut wie möglich dagegenhalten“, sagt Altenburg.

SV Hochlar 28 - Vestia Disteln II:

Platz fünf ist noch nicht abgesichert. Daher wird es bei der Abschiedsvorstellung von Henry Schoemaker „keine Tombola“, die über die Aufstellung entscheidet, geben. „Ich will jedes Spiel gewinnen“, betont der Trainer vor dem Duell mit der Distelner Zweitvertretung.

„Ein bisschen wehmütig“ blickt der Niederländer auf sein dreijähriges Engagement in Hochlar zurück. Drei Jahre, in denen er „mit den Jungs zusammengewachsen“ ist und auch im Umfeld viele Kontakte geknüpft hat. Schoemaker erinnert sich an die Anfänge: „Wir wurden als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt.“ Die junge Mannschaft („Darum beneiden viele Vereine den SV Hochlar“, so der scheidende Trainer) habe die Kritiker eines Besseren belehrt.

SV Herta 23 - Borussia Ahsen:

Zu Saisonbeginn, das räumt Teamchef Zakaria Chamdin ein, „hätte ich gedacht, dass wir gegen den Abstieg spielen.“ Der Aufsteiger fing sich jedoch und etablierte trotz großer Personalsorgen im gesicherten Mittelfeld. Aktuell liegt der SV Herta 23 auf Rang zehn und schielt auf einen einstelligen Tabellenplatz.

Denn mit einem Sieg gegen Borussia Ahsen können die Recklinghäuser an ihrem Tabellennachbarn aus Datteln, der nur einen Punkt mehr auf seinem Konto hat, vorbeiziehen. „Das ist unser Ziel“, sagt Chamdin, zumal Herta auch für das 0:1 im Hinspiel revanchieren möchte.

GW Erkenschwick - FC 96:

Die Mannschaft von Amel Odobasic blickt auf eine Serie von zehn Spielen ohne Niederlage zurück. „Es wäre toll, wenn wir diese ausbauen könnten“, sagt der 96-Trainer. „Es wird aber schwer.“ Weil den Recklinghäusern einmal mehr nur mit einem kleinen Kader zur Verfügung steht. „Das war in dieser Saison häufiger der Fall.“

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