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Fußball

Genclikspor und FC 96 Recklinghausen streiten sich um die Torjägerkrone

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RECKLINGHAUSEN - Tabellarisch sind noch letzte Feinheiten zu klären. Zwei Spieltage vor Schluss steht fest: Alle fünf Recklinghäuser Klubs werden auch in der kommenden Saison in der Kreisliga A spielen. Eine Entscheidung steht aber aus: Sowohl Süleyman Demirci (Genclikspor/30 Tore) als auch Maximilian Wilk (FC 96/31 Treffer) sind heiße Anwärter auf den begehrten Titel des besten Recklinghäuser Torjägers.

Vestia Disteln II - Genclikspor:

„So gut wie möglich“ möchte Genclik-Trainer Adem Kurt die Spielzeit abschließen. Bei der Bezirksliga-Reserve (Anstoß: 13 Uhr) sollen die Süder den ersten von zwei Siegen im Saisonfinale holen, um die Vizemeisterschaft sicherzustellen. „Dann war es eine gute Saison. Würden wir nur Vierter werden, wäre das richtig bitter“, sagt Kurt.

FC 96 - TuS Henrichenburg:

Zwar sei „die Luft etwas raus“, wie 96-Trainer Amel Odobasic zugibt. Dennoch: Nach neun ungeschlagenen Spielen (acht Siege) möchte sich der FC gegen den bereits feststehenden Absteiger nicht blamieren. Schon gar nicht im letzten Heimspiel. „Mit der richtigen Einstellung“ soll seine Elf daher ins Spiel gehen, sagt Odobasic. „Man darf nicht vergessen: In der Hinrunde haben wir beim 3:3 Punkte liegengelassen, weshalb es für uns nun um nichts mehr geht.“

96 bangt um Einsatz von Torjäger Wilk

Hinter dem Einsatz von Maximilian Wilk steht noch ein kleines Fragezeichen. Auf extra Anspiele darf der Angreifer aber nicht hoffen. „Wir werden ganz normal spielen. So waren wir in den letzten Wochen erfolgreich.“

FC Leusberg - DJK Spvgg. Herten:

Die Erleichterung in Süd ist greifbar. „Der Mannschaft ist ein Stein vom Herzen gefallen“, blickt Co-Trainer Marc Altenburg auf acht Punkte Vorsprung zum SC Herten auf Platz 14, der wahrscheinlich eine Abstiegsrelegation nach sich zieht.

FCL: Dünne Personaldecke ist keine Ausrede

Ambitionslos geht der FCL nicht ins letzte Heimspiel: „Wir wollen versuchen, drei Punkte zu holen“, skizziert Altenburg, der Cheftrainer Dirk Sadowicz in der Trainingsarbeit unterstützt. Personell wird sich die dünne Spielerdecke „kaum verändern“, weshalb Altenburg aber nicht bange ist: „Die Spieler haben es in den letzten Wochen gut gemacht und ordentlich gepunktet.“

Westfalia Vinnum - SV Herta 23:

Die Saison trudelt am Bruchweg aus. Aufgrund der vielen Ausfälle setzten Faruk Turgut und Zakaria Chamdin mit dem Training unter der Woche aus. „Bis Sonntag kehren einige Spieler zurück“, sagt Chamdin. Bei heimstarken Olfenern (Platz sechs der Heimtabelle) will der Aufsteiger „Spaß haben und offensiv spielen“, wie Chamdin erklärt. „Wir haben keinen Druck.“

DTSG Herten - SV Hochlar 28:

Zehn Punkte holte der SVH aus letzten vier Spielen. Die Zähler elf bis 13 sollen laut Henry Schoemaker hinzukommen. „Die Mannschaft ist gut drauf. Wir spielen beim abgestiegenen Schlusslicht. Da darf nichts anbrennen.“ Der Trainer wird wegen einer Grippe am Sonntag nicht vor Ort sein und von Jan Sternemann vertreten. Ebenso sind Patrick Bentler und Mauro Geismann nicht im Kader, dafür kehrt Angreifer Mirzet Efendic zurück.

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