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Eröffnete den Torreigen: Genclikspor-Angreifer Süleyman Demirci (r.).

Fußball

Generalprobe misslingt - Trotzdem geht Genclikspor zuversichtlich in die Rückrunde

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Genclikspor hat die Generalprobe verloren. Mit dem Auftritt bei Firtinaspor Herne war Spielertrainer Yakub Köse aber einverstanden. Am Sonntag startet die Mission Aufstieg.

  • Im letzten Test unterliegt Genclikspor Recklinghausen
  • Das 2:3 bei Landesligist Firtinaspor Herne macht jedoch Mut
  • Kreisliga-Spitzenreiter heizt Konkurrenzkampf im Tor an

Rein vom Ergebnis betrachtet ging der letzte Test der Winter-Vorbereitung daneben. Panik breitet sich bei Genclikspor Recklinghausen nach dem 2:3 (2:1) bei Firtinaspor Herne aber nicht aus. "Die Leistung war sehr gut", erklärt Spielertrainer Yakup Köse. Gegen die zwei Klassen höher spielenden Wanner habe der Spitzenreiter der Kreisliga A2 "gut dagegengehalten", findet Köse.

Nach schwachem Start besserte sich Genclikspor. "Die ersten zehn Minuten waren nicht gut. Dann haben wir schöne Spielzüge gezeigt und haben die Zweikämpfe angenommen", bilanziert der Spielertrainer. Süleyman Demirci brachte Genclik in Führung (19.). Nach dem Herner Ausgleich durch Mert Yagci (39.) gelang Amin Tosic mit dem Pausenpfiff das 2:1 (45.). "Ein echtes Traumtor", kommentiert Köse den Fernschuss seines Offensivspielers.

Pflichtspielstart gegen Westfalia Vinnum

Nach Wiederbeginn blieb die Partie lange offen: Der Landesligist bog in der Schlussphase durch Mert Yagci (74.) und Mahmud Siala (87.) die Partie noch um. "Kein Problem", nahm es Köse gelassen. "Sonntag ist wichtiger."

Da empfängt Genclikspor im Nachholspiel Westfalia Vinnum (Anstoß: 14:30 Uhr, Eintracht-Stadion). Die Partie aus Hinrunde wurde aufgrund der Vorkommnisse rund um den Gewaltausbruch mit Beteiligung des SV Herta 23 verlegt.

Dann beginnt für die Süder die Mission Bezirksliga-Aufstieg. "Das ist unser Spiel", unterstrich Köse. "Dafür müssen wir die nächsten dreieinhalb Monate Gas geben. Es werden harte Wochen und Spiele und dafür brauche ich jeden Spieler im Kader." Ein "Zugang" lieferte dabei in Herne einen guten Eindruck: Torhüter Khaled Aydin. Der Schlussmann kommt vom SV Herta 23, hält sich seit September bei Genclikspor fit. Die Spielberechtigung liege auch vor, erklärt Köse.

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