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Die Wege von Hertas Mamoudou Camara (l.) und Hochlars Moritz Ott dürften sich im morgigen Derby noch öfter kreuzen.

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Gipfeltreffen

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RECKLINGHAUSEN - Dieser Spieltag in der Kreisliga A2 hat nicht nur das Duell zwischen Tabellenführer Teutonia SuS Waltrop und Verfolger FC 96 zu bieten, sondern auch ein Lokalderby (zwischen dem SV Herta und SV Hochlar) sowie richtungsweisende Spiele für den FC Leusberg und Genclikspor.

Teutonia SuS Waltrop - FC 96:

Schon nach kurz nach dem Derbysieg gegen den FC Leusberg hat Amel Odobasic seinen Blick nach vorn gerichtet. „Wir freuen uns auf dieses Spiel“, sagte der Trainer des FC 96 mit Blick auf diesen Sonntag. Kurz vor dem Duell beim ungeschlagenen Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop (15 Uhr, Sportzentrum Nord, Friedhofstraße) hat sich daran nichts geändert.

„Wir wollen den Rückstand bis auf einen Punkt verkürzen“, macht Odobasic eine klare Ansage. Auch wenn er die Elf vom Hohenhorst auf einen spielstarken Gegner einstellt, der „recht gut anläuft“, konzentriert sich der 96-Trainer auf seine Mannschaft. „Wenn wir unsere Leistung bringen, egal gegen welchen Gegner, sind wir nur schwer zu schlagen.“ Odobasic beklagt einige angeschlagene Spieler. Vor allem der Einsatz von Thomas Duda steht auf der Kippe.

SV Herta 23 - SV Hochlar 28:

Zakaria Chamdin wirft einen sorgenvollen Blick auf die Tabelle. „Langsam wird es knapp“, sagt der Trainer des SV Herta. Der Aufsteiger ist nach dem 3:5 bei Genclikspor den Abstiegsplätzen gefährlich nahe gekommen. „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis“, sagt Chamdin. Mut macht ihm die zuletzt gezeigte Leistung. „Wir haben gut gespielt, nur unsere Chancen wieder nicht genutzt.“ Bitter: Kapitän Kaled El-Zein hatte sich angeschlagen in den Dienst der Mannschaft gestellt, musste aber zur Pause ausgewechselt werden. „Jetzt fällt er drei Wochen aus.“

Nicht nur die bislang durchwachsene Chancenverwertung bereitet dem Trainerduo Faruk Turgut und Zakaria Chamdin Kopfzerbrechen. Mit bislang 37 Gegentreffern stellt der SV Herta die anfälligste Defensivabteilung. „Wir werden in der Winterpause darauf reagieren“, kündigt Chamdin an.

Nicht erst nach der Hinrunde wird Henry Schoemaker reagieren. Der Trainer des SV Hochlar zieht bereits vor dem Derby am Bruchweg Konsequenzen aus dem 6:4 gegen SW Meckinghoven. „Das war ungewollt torreich.“ Daher werden die morgigen Gäste mit einer neuen Abwehrformation auflaufen. Die hat der Niederländer bereits im Kopf. Unschlüssig ist Schoemaker hingegen, auf welche Offensivspieler er setzen wird. „Das entscheide ich nach dem Abschlusstraining am Samstag.“

Ein Sieg kann für die Elf vom Segensberg Gold wert ein. „Wir können auf Rang fünf klettern.“ Vor allem aber Anschluss an die Top vier halten, die sich in direkten Duell gegenseitig Punkte wegnehmen.

FC Leusberg - SC Herten:

Unterschiedlicher könnte die Ausgangslage nicht sein. Während das Schlusslicht aus der Nachbarstadt nach dem ersten Saisonsieg mit breiter Brust auflaufen dürfte, hat das Selbstvertrauen des FC Leusberg in den letzten Wochen einen Knacks bekommen. Die Süder kassierten zuletzt drei Niederlage, die an sich keine großen Spuren hinterlassen. Das gilt aber nicht für die Tatsache, dass der FCL in diesen Spielen 15 Gegentreffer kassierte. Vor dem Heimspiel gegen den SC Herten hofft Trainer Dirk Sadowicz nicht nur darauf, dass die Leusberger Hintermannschaft den Gästen kein Durchkommen lässt. Auf der Gegenseite soll die Elf von der Strünkedestraße zu gewohnter Treffsicherheit zurückfinden.

Westfalia Vinnum - Genclikspor:

Die Zutaten für ein attraktives Spiel sind gegeben: Die heimstarken Olfener – Vinnum ist auf eigenem Platz noch ungeschlagen – erwartet die beste Auswärtsmannschaft. „Wir wollen den Anschluss nicht verspielen“, sagt Gencliks Trainer Adem Kurt mit Blick auf die Tabellenkonstellation. „Für uns ist wieder ein Verfolgerduell.“ So wie bei Concordia Flaesheim (2:0) oder bei SW Meckinghoven (7:0). Auch bei der Westfalia wollen die Gäste couragiert aufspielen, um den nächsten Sieg einzufahren. „Wir sind gut vorbereitet“, sagt Kurt, „es wird aber kein leichtes Spiel.“ Dass der Tabellenvierte auf einige Urlauber verzichten muss, bereitet dem Trainer keine Sorgen. „Wer auf dem Platz steht, wird 100 Prozent geben.“

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