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Stuckenbuschs Onur-Sahin Altay (r.) setzt sich gegen Mladen Cirkovic durch.

Fußball

"Gut für die Moral"

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RECKLINGHAUSEN - „Dieser Sieg wird uns einen Schub geben“, ist Trainer Daniel Konert überzeugt. SW Röllinghausen hat sein erstes Bezirksliga-Duell in dieser Spielzeit gewonnen - wenn auch "nur" in der 3. Runde des Kreispokals. Mit 2:0 (0:0) gewann SWR gegen die Sportfreunde Stuckenbusch.

Im Achtelfinale treffen die Röllinghäuser wohl auf den TSV Marl-Hüls. „Mit der kämpferischen Leistungen bin ich zufrieden“, befand Konert nach dem Derbysieg, der „gut für die Moral“ war. Mit der spielerischen Leistung seiner Mannschaft war es der SWR-Trainer hingegen nicht. „Man hat gesehen, dass noch viel Luft nach oben ist und wir lange nicht am Ziel sind.“ Wohl aber in der Runde der besten 16 Mannschaften des Fußballkreises.

In die wäre gern auch das Team von Frank Kandsorra, der nach der unglücklichen Niederlage mit hängendem Kopf vom Platz ging, eingezogen. „Wir haben uns leider nicht für ein gutes Spiel belohnt. Das ist ärgerlich. Wir müssen uns ankreiden, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben. Uns hat einfach die Gier vor dem Tor gefehlt“, moniert der Stuckenbuscher Teamchef. Was ihn positiv in die Zukunft blicken lässt: „Wir haben uns viele Möglichkeiten herausgespielt.“

Den Gästen fehlten nicht nur die besagte Gier oder die nötige Präzision im Abschluss. Auch SWR-Torhüter Tobias Konert trug seinen Anteil dazu bei, dass Röllinghausen „zu Null“ spielte. Der Schlussmann der Schwarz-Weißen klärte etwa gegen Fatih Aldibas (21.), Tim Helwig (28.), Christoph Maass (32.) oder Sercan Civelek (84.).

Wie auf der Gegenseite Justin Kaups Freistoß (26.) und Marvin Griegel (45.) Sportfreunde-Keeper Niko Wollny nicht in Verlegenheit brachten. „Wir haben nicht viel zugelassen“, lobte Kandsorra seine Defensivformation. Und doch gelang den Schwarzen-Weißen in der zweiten Halbzeit in Führung. Nach Ecke von Nico Isenbort stand Stefan Matecki am langen Pfosten goldrichtig und köpfte zum 1:0 ein (71.).

Stuckenbusch drängte vergeblich auf den Ausgleich, fing sich stattdessen einen Konter ein, mit dem die Platzherren den Achtelfinaleinzug perfekt machten: Nach der Balleroberung legte Nico Isenbort auf der linken Seite den Vorwärtsgang ein und legte den Ball uneigennützig quer auf Justin Kaup, der zum 2:0 vollstreckte (87.).

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