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Levent Oral (l.) und SW Röllinghausen brauchen gegen Westfalia Gelsenkirchen dringend ein Erfolgserlebnis.

Fußball

Es helfen nur Siege

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RECKLINGHAUSEN - Für den FC/JS Hillerheide und SW Röllinghausen stehen Endspiele um den Klassenerhalt auf dem Programm, wo nur Siege helfen. Entspannter können die Sportfreunde Stuckenbusch und die SG Suderwich den Bezirksliga-Spieltag angehen. Zumal man sich in der Außenseiterrolle befindet. Das muss aber keineswegs hinderlich sein.

SV Horst-Emscher II - FC/JS Hillerheide (Anstoß: 13 Uhr):

Bei allen taktischen Kniffen kann Fußball sehr einfach sein. Im Abstiegskampf, und das sollte eigentlich die Hillerheider Kernkompetenz sein, sind hauptsächlich die physischen Komponenten, also Aggressivität und Zweikämpfstäre spielentscheidend. Laut Co-Trainer Patrick Krull machte der Vorletzte am Ostermontag im Nachholspiel bei Vestia Disteln (0:3) „einen Schritt in die richtige Richtung“.

Zwar erwartet Krull einige Rückkehrer, mit Sinan Toskaj, Björn Fehr und Michell Kasbrink fallen jedoch auch wichtige Spieler aus. „Wir sind eine Wundertüte. Entweder sind wir total unbequem für den Gegner, wie in Disteln, oder legen eine Freundschaftsspiel-Mentalität an den Tag, wie gegen Stuckenbusch“, sagt Krull.

SW Röllinghausen - Westfalia Gelsenkirchen:

Träumereien gibt man sich beim Aufsteiger nicht hin: Es bedarf einer außergewöhnlichen Ausbeute aus den letzten fünf Spielen, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Das Restprogramm ist allerdings machbarer Natur. Die Schwarz-Weißen vom Trainergespann Frank Fuhrmann und Daniel Konert braucht gegen die Westfalia auf alle Fälle einen Sieg, um die Minimalchance aufrecht zu erhalten. Andernfalls könnte am Sonntag gegen 17 Uhr bereits der Abstieg amtlich sein: Parallel zum Röllinghäuser Heimspiel erwartet der SV Zweckel (13.) die SpVg. BG Schwerin (12.), gewinnen die Gladbecker von Trainer Michael Pannenbecker und unterliegen die Schwarz-Weißen könnte der Abstand zum rettenden Ufer auf uneinholbare 13 Punkte anwachsen.

SF Stuckenbusch - Vestia Disteln:

Dass mit dem 2:0 gegen den Erler SV der Klassenerhalt fast besiegelt ist, kann angesichts der schwierigen personellen Umstände beiden Sportfreunden als sensationelle Nachricht gewertet werden. „Mit 35 Punkten ist man in den letzten Jahren immer dringeblieben.“ Auch Trainer Frank Kandsorra glaubt nicht, dass „noch etwas passiert.“

So lässt sich das Duell mit dem Spitzenreiter gänzlich unbeschwert angehen. „Das hat sich die Mannschaft nach drei Siegen auch verdient“, so der Sportfreunde-Trainer und hofft, eine Schreckensbilanz zu durchbrechen. Gegen den Zweiten aus Langenbochum (3:9) und den Dritten, SG Castrop-Rauxel (0:8) setzte es herbe Pleiten. „Das schwirrt schon im Kopf herum“, sagt Kandsorra. „Zuletzt war die Mannschaft aber sehr konzentriert und engagiert.“

SG Suderwich - SG Castrop-Rauxel:

Laut Nassir Malyar gibt es drei Ausgangspositionen vor einem Spiel: Man ist Favorit, Außenseiter oder begegnet dem Gegner auf Augenhöhe. „Oder man spielt gegen die SG Castrop.“ Das ist der Suderwicher Angstgegner: Vier Duelle, vier Niederlagen. „Das Positive ist, wir müssen nicht nach Castrop.“ Da verlor die SGS zweimal chancenlos mit 0:4. „Ein Gegner, der mit Tempo und Wucht auf dich zukommt. Zudem werden wir mental extrem gefordert sein“, sagt der SGS-Trainer, der wieder auf Dirk Junge und Dorian Klahs bauen kann.

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