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Das 2:0: Hillerheides Innenverteidiger Fynn Luca Bachmann (21) erzielt hier per Kopf das 2:0.

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Hillerheider Schnellstart

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RECKLINGHAUSEN - Bei Wind und Wetter – die B-Jugend-Fußballer des FC/JS Hillerheide und des Sport- und Spielclubs (SSC) haben diesem Ausspruch ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Auf dem schneebedecktem Kunstrasen der Maybacher Heide gewann der Gastgeber das Lokalduell mit 5:2 (4:0).

Und gerade in den ersten Spielminuten erwiesen sich die Hillerheider von Cheftrainer Thomas Wehlmann als die besseren Biathleten – das ist ja bekanntlich die Sportart bestehend aus Laufen und Schießen. „Wir haben nicht ins Spiel gefunden“, sagt SSC-Trainer Wolfgang Graner. Dessen Formation geriet nach neun Spielminuten durch ein Freistoßtor von Tobias Hülsiek auf die Verliererstraße und in der Folge nach recht simpel herausgespielten Treffern von Fynn Luca Bachmann (21.) und Jan Wehlmann (24., 28.) vorentscheidend ins Hintertreffen.

„Wir kamen mit den Gegebenheiten nicht zurecht“, erinnert der SSC-Teamchef an diverse Standschwierigkeiten seiner Schützlinge, die erst besser aufkamen, als die weiße Pracht etwas plattgetreten war. „Aber das passt zu unserer Saison“, blickt der Cheftrainer auf Rang acht zum Jahreswechsel. „Wir bleiben hinter unseren Möglichkeiten. Zur Rückrunde werden wir uns neu sammeln“, so Graner, der unter den ersten Fünf landen will. Bei nur drei Punkten Abstand ein machbares Unterfangen.

Schon schwieriger gestaltet sich da das Hillerheider Vorhaben, ins Titelrennen einzugreifen: Fünf Punkte Rückstand haben die Schützlinge von Thomas Wehlmann auf Vestia Disteln II. „Wenn wir unsere Hausaufgaben machen, können wir vielleicht noch den Anschluss schaffen“, sagt der Cheftrainer, der die Spielleitung des Derbys übernahm, weil der angesetzte Schiedsrichter nicht erschien.

Um die Spitze zu attackieren, das hat Wehlmann auf dem Platz bereits erkannt, müssen die Hillerheider aber über die gesamte Spielzeit die Konzentration oben halten. Zweimal gestattete der FC/JS dem SSC zu viel Raum, was Leon Beneke (61.) und Burkay Katirci (73.) mit Gegentoren bestraften. Das Spiel kippte aber nicht, weil ein von Muhammed Salman erzwungenes SSC-Eigentor zum 5:1 den Druck rausnahm (70.).

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