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Mamadi Saran Camara (r.) und der SV Hochlar 28 gewannen das Derby bei Genclikspor mit 2:1.

Fußball

Hochlar kontert sich zum Derbysieg

RECKLINGHAUSEN - Ballbesitz ist im Fußball nicht alles. Das musste nun auch Genclikspor im Derby gegen den SV Hochlar feststellen. Immer wieder versuchten die Süder, sich den Gegner zurechtzulegen, bissen sich aber meist an der kompakten SVH-Defensive die Zähne aus. „Wir haben zwar immer den Ball gehabt, aber du musst dann auch Tore schießen. Wir waren vorne nicht effektiv genug“, monierte Genclik-Trainer Adem Kurt.

Im Gegensatz dazu ging Hochlars Plan beim 2:1 (1:0)-Erfolg vollends auf. Hinten hielten sie die Räume klein und bei Ballgewinn schaltete Hochlar blitzschnell um und überraschte so die Hausherren. „Das schnelle Umschaltspiel lief gut“, freute sich Trainer Henry Schoemaker. So kam es, dass auch der Treffer zur Hochlarer Führung einem Konter entsprang. Sofort nach Ballgewinn ging es über die rechte Seite schnell nach vorne, wo dann der in der Mitte bereits lauernde Felix Matena punktgenau bedient wurde und zum 1:0 einköpfte (32.). Viel mehr passierte im ersten Durchgang dann aber nicht mehr.

Im zweiten Durchgang bot sich dann wieder das gleiche Bild. Hochlar lauerte auf Konter, Genclik suchte verzweifelt die Lücke im Abwehrbollwerk. In der 57. Minute erhöhte Hochlars Lukas Bretthorst auf 2:0 und dies natürlich durch einen lupenreinen Konter.

Genclik gab sich aber nicht geschlagen und hätte durch Tugrul Kurt beinahe verkürzt, wäre nicht Hochlars Keeper Dennis Langer auf seinem Posten gewesen (71.). Nur fünf Minuten später sorgte jedoch ein missglückter Abschlag des Hochlarer Schlussmanns dafür, dass Abwehrspieler Henrik Wiesemann in Not geriet und sich nach einem Foulspiel die Ampelkarte abholte (79.). In Überzahl roch Genclik nun wieder Lunte, der Anschlusstreffer durch Ismail Tosic kam nach 86 Minuten aber zu spät.

„Die letzten 15 Minuten mit einem Mann mehr hätte man mehr reißen können. Aber ich muss Hochlar gratulieren, ganz unverdient haben sie nicht gewonnen. Sie haben sich hinten reingestellt und gekontert, so wie man es eben gegen einen guten Gegner spielen muss“, bilanzierte Adem Kurt.

Sein Gegenüber schielte indes bereits ein wenig nach oben. „Wir wollen weiter nach oben und da muss man solche Spiele gegen Teams von oben gewinnen“, erklärte Henry Schoemaker.

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