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in gewohntes Bild in den letzten sieben Partien: Der SV Hochlar 28 bejubelt einen Treffer.

Fußball

21 von 21! Doch der SV Hochlar 28 verzichtet auf Spektakel

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Bis auf Rang zwei hat sich der SV Hochlar 28 nach vorn gearbeitet. Dabei zeichnet den A-Kreisligisten eine Stärke aus, die man von den Blau-Weißen eigentlich gar nicht kennt.

  • In den letzten sieben Spielen holte der SV Hochlar alle 21 Punkte
  • Kapitän Patrick Bentler sieht Fortschritte
  • Nur noch fünf Punkte Rückstand zur Spitze 

Die Mannschaft der Stunde ist der SV Hochlar 28: Das 4:2 bei GW Erkenschwick war der siebte Erfolg in Serie. In diesem Zeitraum war keine Mannschaft erfolgreicher. Es folgt Concordia Flaesheim mit 19 von 21 möglichen Zählern.

„Die Liga ist sehr ausgeglichen. Da geben Kleinigkeiten den Ausschlag“, findet Trainer Josef Ovelhey. „Wenn man schon nicht gewinnen kann, muss man auch schon mal einen Punkt mitnehmen.“ Besonders freute sich der Teamchef über die immer stabiler werdende Defensive. In Zahlen: Drei Mal spielte der SVH in dieser Saison zu Null – alle drei in den letzten sieben Spielen.

Danach hatte es Mitte September nicht ausgesehen: "Wir hatten eine schwierige Phase", blickt Kapitän und Innenverteidiger Patrick Bentler zurück. Gerade die Niederlage gegen SW Röllinghausen – mit einem typischen Hochlar-Ergebnis (4:5) – hätte das Selbstverständnis angekratzt: „Das tat richtig weh“, erinnert sich der 31-Jährige. Es folgten Pleiten gegen Genclikspor (0:4) und beim FC/JS Hillerheide (0:3).

Doch der SV Hochlar 28 bekam die Kurve: Seitdem hat der SVH keinen Punkt mehr abgegeben. Doch was ist anders? Gar nicht so viel, erklärt Bentler. „Als Mannschaft verteidigen wir besser, sind gut organisiert. Das öffnet nach vorne Räume für unsere schnellen Spieler.“ Kein Problem mit der defensiven Ausrichtung? „Es ist einfacher Tore, zu verhindern, als zu schießen. Offensiv sind wir immer gefährlich und können treffen.“ Zudem kann Trainer Ovelhey auf ein Gerüst zurückgreifen, obwohl immer wieder Spieler ausfallen. "Die Abläufe sitzen mittlerweile. Dadurch haben wir an Stabilität gewonnen."

Am Sonntag soll gegen Westfalia Vinnum der achte Sieg in Serie folgen – als Aufmerksamkeit für das Publikum. „In diesem Jahr war die Unterstützung von den Zuschauern großartig. Da wollen wir am Sonntag den Leuten nochmal etwas bieten“, kündigt Bentler an.

Stellt sich noch die Frage: Was ist bei fünf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Genclikspor noch möglich? „Der Rückstand ist recht groß und wie Genclik spielt, das können wir nicht beeinflussen. Deshalb schauen wir nur von Spiel zu Spiel“, bleibt Bentler im Fachjargon. „Wir sind ein gutes Team und haben einfach Spaß am Fußball.“ Und das muss ein Spektakel nicht ausschließen – nur eben mit guter Absicherung.

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