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Am Ende feiert Teutonia aufgrund des späten Ausgleichstreffers von Nikolas Poslednik einen Punkt.

Fußball

Mit hohem Erinnerungswert

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RECKLINGHAUSEN - Ein spätes Tor, vier Platzverweise und jede Menge Szenen, die in bekannten TV-Formaten am Sonntagvormittag heiße Diskussionen beschwören würden. Auch Hochlar-Trainer Henry Schoemaker gab zu, „das ich dieses Spiel so schnell nicht vergessen werde“.

Gut, das 1:1 (1:0) zwischen dem SV Hochlar 28 und Teutonia SuS Waltrop könnte der Außenstehende darunter verbuchen, dass der Titelkampf in der Kreisliga A2 wieder spannender wird. Teutonia-Verfolger Genclikspor könnte am Sonntag auf zwei Zähler verkürzen. Daran verschwendete Waltrop-Trainer Tim Braun am Dienstagabend gar keinen Gedanken. „Die Moral dieser Mannschaft ist einfach überragend.“

Denn auch die Teutonen konnten das Remis als Erfolg verbuchen. Nikolas Poslednik rettete mit seinem Ausgleichstreffer in der Schlussminute der regulären Spielzeit einen Punkt für die Teutonen, die seit der 58. Minute nach Gelb-Roter Karte für Kapitän Maurice Krüger (Unsportlichkeit) in Unterzahl agierten. Früh lag der Spitzenreiter durch eine hervorragende Einzelaktion von Mirzet Efendic, der seinen Gegenspieler abschüttelte und auch Torhüter Philip Wölki überwand, in Rückstand (4.).

Schnell geriet aber auch Schiedsrichter Dominic Nosing (Herten), der insgesamt vier Spieler vorzeitig des Feldes verwies, in den Fokus der Waltroper. „Ich hatte das Gefühl, das wir gegen zwölf Mann spielen“, erklärte ein genervter Braun. Einige Entscheidungen konnte der Teamchef nicht verstehen. Wie den Schlussakkord der turbulenten Partie, als Sven Beckmann wegen Handspiels Gelb-Rot (90.+7) sah, obwohl er nur verhindern wollte, dass ein zu weit geschlagener Eckball Bekanntschaft mit der Hochlarer Botanik macht.

Beim SVH durften Felix Matena (Gelb-Rot), der mit seinem Foul den Freistoß zum 1:1 verursachte (89.), und Lukas Matena (Rot nach Gegenspieler-Beleidigung, 90.+3), vorzeitig gehen. „Es war ein sehr intensives Spiel“, hob Schoemaker hervor, der sich ärgerte, dass Felix Kranjc mit einem Pfostenschuss das 2:0 verpasste (82.). „Mit ein bisschen Glück gehen wir als Sieger vom Platz. Aber wir haben den Tabellenführer am Rande einer Niederlage gehabt.“

„Wir hatten zwei schwere Spiele in 48 Stunden. Die Art und Weise, wie sich die Mannschaft präsentiert hat, war einfach nur top“, lobte Braun.

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