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Fußball

"Kampf annehmen“

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RECKLINGHAUSEN - Ein Trio hat die Verfolgung aufgenommen. Da Spitzenreiter Teutonia SuS Waltrop keine Schwäche zeigt, dürfen auch Genclikspor, der FC 96 und SV Hochlar 28 nicht nachlassen. Das gilt auch für den FC Leusberg und SV Herta, die den Anschluss ans Mittelfeld nicht verlieren wollen.

FC 96 - SC Herten:

„Das wird ein schweres Kampfspiel“, befürchtet Amel Odobasic. Nach dem Rücktritt von Trainer Torsten Welke feierten die Hertener zwei Siege und reichten die rote Laterne weiter. „Sie haben sich gefangen“, beobachtete der 96-Trainer. Sorgen macht er sich aber nicht. In der Vorwoche zeigte der Aufsteiger gegen Flaesheim, dass er Kampfspiele gewinnen kann. „Wenn wir die entsprechende Leistung auf den Platz bringen“, so Odobasic, „werden wir auch gegen Herten gewinnen. Wir müssen den Kampf annehmen und spielerisch zulegen.“ Torhüter Marcel Johns fällt zwar aus, mit Moritz Schwarz hat der FC aber einen weiteren guten Schlussmann im Team.

FC Leusberg - GW Erkenschwick:

Das letzte Duell der beiden A-Kreisligisten fand eine klaren Sieger. Im Mai bezwang Leusberg die Grün-Weißen ungefährdet mit 6:0. Am Sonntag würde sich Trainer Dirk Sadowicz bereits über einen knapperen Sieg oder wenigstens einen einfachen zählbaren Erfolg freuen. Denn die Süder blicken auf eine Serie von sechs, zum Teil klaren Niederlagen zurück.

DTSG Herten - Genclikspor:

Das Ziel ist klar. Bis zum Rückrunden-Auftakt am 2. Dezember möchte die Elf von Adem Kurt möglichst keine Punkte liegen lassen. Denn dann würde es für die Süder nach jetzigem Stand zum Spitzenspiel bei Teutonia SuS Waltrop kommen. So weit in die Zukunft blickt er aber nicht. „Wir denken nur von Spiel zu Spiel.“ Die nächste Aufgabe hält dem Tabellenzweiten das Gastspiel bei der DTSG Herten bereit. „Wir wollen die beste Auswärtsmannschaft der Liga bleiben“, hofft Kurt und setzt auf die Maxime, mit dem Genclikspor zuletzt erfolgreich war. „Wir bleiben bodenständig.“

Concordia Flaesheim - SV Herta 23:

„Das war eine super Leistung von uns“, sagt Zakaria Chamdin und Verweis auf das Gastspiel in Meckinghoven. „Es ist schade, dass wir uns nicht belohnt haben.“ Der Aufsteiger vom Bruchweg schöpfte nach 1:1 aber neuen Mut. „Wir müssen irgendwie punkten“, fordert Chamdin. Für die Fußballer vom Bruchweg kann es von Vorteil sein, dass Flaesheim nach der Niederlage beim FC 96 alles daran setzen wird, in die Erfolgsspur zurückzufinden. Daher will das Schlusslicht aus einer stabilen Abwehr heraus spielen und schnell in den Vorwärtsgang umschalten.

Borussia Ahsen - SV Hochlar 28:

Die Mannschaft von Henry Schoemaker ist auf dem Weg nach oben und will auch in Ahsen den positiven Trend beibehalten. Der Niederländer weiß aber um die Schwere der Aufgabe. „Das wird ein kampfbetontes Spiel“, befürchtet er und wundert sich darüber, dass die Borussia lediglich auf dem zwölften Tabellenplatz liegt. „Ich schätze Ahsen viel stärker ein.“ Nach zuletzt drei Siegen in Serie startet die Elf von Segensberg selbstbewusst ins Spiel. „Einen kleinen Minuspunkt gibt es aber“, sagt Schoemaker. Lukas Matena fällt rotgesperrt aus. Hinter dem Einsatz von Mauro Geismann steht ein Fragezeichen.

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