Sorgten für Hochstimmung auf der Tribüne: Die Fans der SG Suderwich.
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Sorgten für Hochstimmung auf der Tribüne: Die Fans der SG Suderwich.

Fußball

"Wir machen da keine Ausnahme" - Genclikspor erklärt Eintrittspreise

  • vonKevin Korte
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Insgesamt verliefen die Hallenstadtmeisterschaften friedlich und sportlich fair. Einziger Kritikpunkt: Die Eintrittpreise. Ausrichter Genclikspor klärt die Angelegenheit auf.

  • Genclikspor zieht zufrieden Bilanz nach den Stadtmeisterschaften
  • Geschäftsführer erklärt die Eintrittspreise
  • Klubs vergessen Trinkflaschen und Leibchen

Erst am gestrigen Mittwoch konnte man bei Genclikspor die Hallenstadtmeisterschaft zu den Akten legen – nachdem Geschäftsführer Muharrem Gürbüz Bilanz gezogen und einen Kassensturz vorgenommen hatte.

Rundum positiv fällt das Fazit über die Hallenstadtmeisterschaften aus: „Die Titelkämpfe waren friedlich“, stellt Gürbüz fest. Besonders lobt er die Anhänger der SG Suderwich. „Die haben richtig Stimmung gemacht, gerade im Spiel zwischen Leusberg und Hillerheide. Das hat auch oben in der Sprecherkabine Spaß gemacht“, sagt der Geschäftsführer, der an beiden Tagen auch noch als Hallensprecher im Einsatz war.

Diskussion ums Eintrittsgeld

Apropos Kassensturz: Kritische Stimmen hielten Genclik vor, auch von Frauen und Jugendlichen das volle Eintrittsgeld verlangt zu haben. Gürbüz versteht das, sagt aber auch: „Viele Leute wissen ja nicht, was alles zu stemmen ist, um so ein Turnier auszurichten. Ich habe im Vorfeld recherchiert: Bei Stadtmeisterschaften in anderen Städten zahlen Frauen auch vollen Eintritt. Egal, ob Mann, Frau, Kind oder Rentner. Da machen wir keine Ausnahme, weil die Platzanzahl in der Halle begrenzt ist. Und nur, weil die Leute weniger zahlen, machen sie sich auf der Tribüne ja nicht dünner.“

Für die Freiluft-Saison sei der Fall anders gelagert. Gürbüz: „Alle Frauen, die fünf Euro ausgegeben haben, sind bei den kommenden Spielen herzlich eingeladen. Schnell haben sie die Eintrittskosten wieder raus.“ Im Eintracht-Stadion haben Frauen weiter freien Eintritt.

Bei den Aufräumarbeiten in der Kuniberg-Halle am Sonntagabend hat der Ausrichter unter anderem Trinkflaschen und Leibchen eingesammelt, die offenbar von anderen Klubs vergessen worden sind. „Sollten einige Vereine etwas vermissen – das Fundbüro Gürbüz ist noch ein paar Tage geöffnet“, sagt Gencliks Geschäftsführer.

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