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Um ihn ist es einsam: Leusbergs Trainer Michael Martens musste von Spiel zu Spiel kräftig improvisieren – eine leere Bank inklusive. Besserung ist nur bedingt in Sicht.

Fußball

Inventur beim FC Leusberg - Wichtige Entscheidungen beim Schlusslicht

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Wie geht es weiter? In den kommenden Tagen fallen beim FC Leusberg wichtige Entscheidungen. Zudem beginnt das Feilschen auf dem Transfermarkt - und das hat seinen Preis.

  • Krise beim FC Leusberg hält an
  • Schlusslicht verhandelt offenbar mit fünf Neuzugängen
  • Interessenten für Ozan Katirci und Bilal Moho

Der FC Leusberg fahndet nach Wegen aus der Krise - schon Ende November tagten Klubführung und Sportliche Leitung um die Lage zu analysieren. Beim abstiegsbedrohten A-Kreisligisten geht es weiterhin ums Grundsätzliche. Die Zukunft der Mannschaft ist ungewiss.

Es ehrt die Verantwortlichen, dass sie an ihren Prinzipien festhalten. Man bleibe sich und seiner Linie treu, hatte Geschäftsführer Arno Ratajczak jüngst erneut bekräftigt. Für Neuzugänge werde man nicht mehr tief in die Tasche greifen. Möglicherweise krankt die Wiederbelebung der ersten Mannschaft genau daran. Ohne erhebliche finanzielle Aufwendungen ist ein neuerlicher Rettungstrupp (wie in der Winterpause 12/13 mit neuem Sportlichen Leiter und zwölf Neuzugängen) nicht in Sicht. „Wir müssen die Lage zunächst sondieren“, sagt der Vorsitzende Hans Lühn.

Trainer Michael Martens hatte die Kaderplanung Ende vergangener Woche ohnehin als „sehr bescheiden“ eingeordnet. Drei Abmeldungen erreichten die Verantwortlichen. Von Kapitän und Abwehrchef Ozan Katirci (wohl zum FC/JS Hillerheide) zeigte sich Lühn enttäuscht: „Im Sommer hat er uns sein Wort gegeben, dass er bleibt. Auch im Abstiegsfall.“ Auf der Hillerheide wäre Katrici wieder mit den Ex-Leusbergern Adrian Stalka, Ali El-Batal, Mesut Aktas, Ridvan Öztürk und Hami Azak vereint. Das hat seinen Preis, versteht sich. „Wir haben unsere Vorstellungen“, erklärt Lühn. Gleiches gilt für Bilal Moho, der sich wieder der SG Hillen anschließen möchte. Eine offizielle Anfrage liege noch nicht vor. Im Winter sind Ablösen frei verhandelbar. Lühn: „Zu verschenken haben wir nichts.“

Das Problem: Zwar sind 41 Spieler (laut dem Portal fussball.de) für die Erstvertretung spielberechtigt. Trotzdem herrscht Personalnot. Das letzte Spiel vor der Winterpause endete vorzeitig. „Die Trainingsbeteiligung ist doch sehr mau“, sagt der Vorsitzende. „Aufgrund der Unzuverlässigkeit kann man mit vielen Spielern nicht planen.“ Klar ist: Die Süder wollen in der Kreisliga A weiter an den Start gehen – aber nicht bedingungslos. Lühn erklärt: „Mit fünf Zugängen stehen wir in Kontakt.“ Mit dann 16 Spielern könne man die Rückrunde bestreiten. „Sind es nur zehn Mann, hat es keinen Zweck.“ Es werden wichtige Tage in der Südstadt.

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