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Im Heinspiel gewannen die SF Stuckenbusch um Jan Wittig, Nino Schlutt und Fatih Aldibas mit 2:1 gegen die SG Suderwich.

Fußball

Ein letztes Aufbäumen

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RECKLINGHAUSEN - In die zweite Saisonhälfte sind die Bezirksligisten allesamt mit Niederlagen gestartet. Das soll sich am Sonntag grundlegend ändern. Vor allem den Sportfreunden Stuckenbusch liegt das 3:9 gegen Langenbochum schwer im Magen. Die erhoffte Wiedergutmachung möchte die SG Suderwich im Derby jedoch nicht zulassen.

SG Suderwich - SF Stuckenbusch:

Die Stuckenbuscher Pleite blendet Trainer Nassir Malyar aus. „Wir hängen das Ergebnis nicht zu hoch. Letzte Woche kam viel zusammen.“ Personalsorgen beklagen auch die Surker. „Wer haben uns Gedanken gemacht und nach Alternativen gesucht“, sagt Malyar. Das war schon beim FC Marl der Fall. „Wir haben uns leider nicht belohnt. Wir müssen kaltschnäuziger werden.“

Vor dem Derby mangelt es den Suderwichern nicht an Motivation. Nach zwei Niederlagen gegen die Sportfreunde bei der Stadtmeisterschaft und dem 1:2 im Hinspiel will die SGS eine vierte Pleite vermeiden. Gerade das Punktspiel liegt Malyar schwer im Magen. „Wir haben ohne Leidenschaft und Tempo gespielt.“

Über das „Drama“ gegen Langenbochum würde Frank Kandsorra gern den Mantel des Schweigens Hüllen. „Das war total peinlich“, sagt der Stuckenbuscher. „Ich muss mich bei allen Zuschauern entschuldigen. So etwas geht gar nicht. Man darf sich nicht so abschlachten lassen.“

Bei der SG Suderwich, die der Stuckenbuscher Trainer als mental- und kampfstarke Mannschaft würdigt, sollen sich die Sportfreunde auf das Wesentliche konzentrieren, eng stehen und Zweikämpfe annehmen. Die personelle Situation habe sich nicht grundlegend geändert, erklärt der Trainer. Frank Kandsorra wird daher auf Verstärkungen aus der Kreisliga-B-Zweitvertretung setzen.

SW Röllinghausen - SV Zweckel:

Ans Hinspiel hat Frank Fuhrmann keine guten Erinnerungen. „Das war unser schlechtestes Spiel“, erinnert der Trainer an das 1:2 in Gladbeck. „Wir hatten noch nicht einmal Kreisliga-C-Niveau.“ Im erneuten Aufeinandertreffen soll SWR nicht nur spielerisch überzeugen. „Wir müssen gewinnen“, fordert Fuhrmann. „Das wird unserer letztes Aufbäumen. Malen wir nicht den Teufel an die Wand, aber wenn wir verlieren sollten, wird es sehr, sehr eng.“ Mut macht Frank Fuhrmann, der längerfristig auf Dominik Heinemann und Nico Isenbort verzichten muss, die zuletzt gezeigte Leistung bei der SpVg. Blau-Gelb Schwerin (1:3).

Westfalia Gelsenkirchen - FC/JS Hillerheide:

„Der Schock sitzt noch tief“, sagt Rabih Such mit Blick auf das jüngste 2:4 gegen Genclerbirligi Resse. „Ich habe meinen Spielern immer gesagt, dass es die schwerste Saison werden kann. Das ist leider so eingetreten.“

In Gelsenkirchen steht Hillerheide unter Zugzwang. „Wir müssen gewinnen“, redet der Trainer nicht lange um den heißen Brei herum. „Wir müssen aus unseren Fehlern lernen.“ Damit zielt Such auf das Resse-Spiel ab, in dem seine Elf nach der 2:1-Führung die nötige Ordnung in der Abwehr aufgab. „Das darf uns gegen Gelsenkirchen nicht passieren.“ Muhammed Elmas (gesperrt) und Alexander Geßner (Urlaub) fehlen.

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