Tragen künftig blau-weiß: Der Sportliche Leiter Peter Schönfeldt (M.) präsentiert mit den Angreifern Pascal Schäfer (l.) und Nico Schäfer die nächsten Zugänge des FC Leusberg.
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Tragen künftig blau-weiß: Der Sportliche Leiter Peter Schönfeldt (M.) präsentiert mit den Angreifern Pascal Schäfer (l.) und Nico Schäfer die nächsten Zugänge des FC Leusberg.

Fußball

Ein Brüderpaar für mehr Torgefahr - FC Leusberg bessert im Angriff nach

  • vonKevin Korte
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Der FC Leusberg legt auf dem Spielermarkt einen Gang zu: Der A-Kreisligist präsentierte die Neuzugänge fünf und sechs. Das Brüderpaar punktet mit forschen Sprüchen.

  • FC Leusberg holt Pascal und Nico Schäfer
  • Angreifer spielten bisher bei Stadtrivale Spvgg. 95/08
  • Duo setzt sich ehrgeizige Ziele

Peter Schönfeldt greift ziemlich hoch ins rhetorische Regal, wenn der Co-Trainer, der auch Aufgaben in der Sportlichen Leitung beim FC Leusberg übernimmt, von „zwei absoluten Wunschspielern“ spricht. Jedoch fügen sich Nico und Pascal Schäfer, die zuletzt für die Spvgg. 95/08 aufliefen, ideal ins Leusberger Konzept. „Beide Spieler kennen den Verein und die Kreisliga, gehören noch nicht zum alten Eisen und verfügen deshalb über genügend Erfahrung“, so Schönfeldt.

"Gustel" will sein Kampfgewicht erreichen

Nach gut anderthalbjähriger berufs- und verletzungsbedingter Pause jucke es Pascal Schäfer, in Fußballerkreisen als „Gustel“ bekannt, wieder in den Füßen. „Seit fünf, sechs Jahren hat sich der Verein um mich bemüht“, erklärt der Angreifer. „Jetzt hat es gepasst. Ich finde die Aufgabe sehr spannend“, erklärt der 29-Jährige.

Bis zum Ligastart hat sich der Angreifer aber ein ambitioniertes Ziel gesetzt. „Um wieder richtig fit zu werden, müssen ein paar Kilos runter.“ Zehn sollen es werden. „Dann habe ich wieder mein Kampfgewicht erreicht“, schmunzelt „Gustel“.

„Die sollen die Netze fester spannen“

Ein weiterer ausschlaggebender Grund für den Wechsel: „Wir wollten nochmals zusammen spielen“, erklärt Pascal Schäfer. Und Bruder Nico ergänzt: „Dass war der Hauptgrund, nochmal zurückzukehren.“ Der 27-Jährige spielte bereits beim FCL. „Wenn er die Leistungen weiter bestätigt, ist er eine absolute Verstärkung“, betont Schönfeldt.

Nicht zuletzt aufgrund der lockeren, aber ambitionierten Art: „Nico ist einfach ein Wahnsinniger“, weiß Schönfeldt. 24 Mal traf Nico Schäfer in der abgebrochenen Spielzeit für 95/08, mindestens 30 sollen es nun werden. Schäfers Kampfansage: „Die sollen schonmal die Netze fester spannen.“ In Leusberg wird künftig scharf geschossen.

Torhüter ist bereits im Anflug

Nach Robin Pfeifer (Arminia Klosterhardt), Aaron Skudlarek, Niko Schmidt (beide DTSG Herten) und Danny Schleusner (1. FC Preußen Hochlarmark U19) sind die Schäfer-Brüder bereits die Zugänge fünf und sechs beim FC Leusberg. Mit einem Torhüter ist sich der FCL bereits einig, berichtet Schönfeldt. „Auf einigen Positionen haben wir noch Handlungsbedarf“, sagt der Co-Trainer. „Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir die Lücken schließen werden.“

Auch Ligarivale FC 96 Recklinghausen war auf dem Spielermarkt aktiv.

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