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Fußball

Die Liga spannend halten

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RECKLINGHAUSEN - Der FC 96 kann die Kreisliga A wieder etwas spannender machen. Liegt das Feld nach fünf Spielen noch eng beisammen, droht Spitzenreiter Westfalia Vinnum dennoch schon etwas zu enteilen. Der Aufsteiger vom Hohenhorst könnte der Liga einen Gefallen tun.

FC 96 - Westfalia Vinnum.

Viel wird von der individuellen Qualität im 96-Kader geschwärmt. Jene sei aber gar nichts wert, bekräftigt Amel Odobasic, „wenn wir die Laufbereitschaft vermissen lassen.“ Fehlte beim 2:0 beim SV Herta nach der frühen Führung „der Wille und das Kämpferische“, wie der 96-Coach bemängelte, hofft Odobasic auf Besserung. „Es kommt der Tabellenführer und wir können ihnen die erste Niederlage zufügen. Das ist Ansporn genug.“ Zumal er auch Selbstheilungskräfte bei seinen Spielern erkannte: „Die Jungs waren trotz des Sieges unzufrieden mit ihrer Leistung. Das ist ein gutes Zeichen.“

FC Leusberg - DTSG Herten.

Nach mahnenden Beispielen braucht Trainer Dirk Sadowicz nicht lang zu suchen: Im vergangenen Duell führten die Süder schnell mit 2:0, um in Unterzahl (!) noch fünf (!!) Gegentreffer zu kassieren und 2:6 noch zu verlieren. Zumal: Nach den Niederlagen gegen Vinnum (2:3) und in Ahsen (1:2) braucht der FCL Punkte, um nicht weiter abzurutschen.

DJK Spvgg. Herten - Genclikspor:

Die letzten Zweifel sind nicht beseitigt. Das 0:0 gegen GW Erkenschwick war für Trainer Adem Kurt „zu wenig. Wir scheitern an der Chancenverwertung.“ Gegen den amtierenden Vizemeister erwartet Kurt ein „schwieriges Auswärtsspiel. Wir wollen uns die verlorenen Punkte zurückholen.“ Dafür kann Kurt auf den gesamten Kader zurückgreifen. „Endlich“, so sein Urteil. „Wir konnten noch nie zweimal mit der gleichen Elf spielen.“

GW Erkenschwick - SV Hochlar 28:

In den vergangenen Tagen hat Henry Schoemaker seine Spieler eindringlich davor gewarnt, sich von der Tabelle blenden zu lassen. „Sie stehen weit unter ihrem Niveau“, wundert sich der SVH-Trainer über Rang 14 der Grün-Weißen. Auch wenn die Erkenschwicker noch sieglos sind, stellt Schoemaker seine Elf auf „ein hartes Stück Arbeit“ ein. Auch, weil sich beide Trainer gut kennen. „Jeder weiß, wie der andere spielen lässt.“

Sorgenfrei ist Schoemaker nicht: Hochlar muss in den nächsten Wochen verletzungsbedingt auf Spielmacher Felix Kranjc verzichten. Am Sonntag fehlen auch Mauro Geismann und Torhüter Dennis Langer.

SC Herten - SV Herta 23:

Das eine Problem scheint der Aufsteiger in den Griff bekommen zu haben. „Wir stehen hinten besser“, sagt Zakaria Chamdin, der sich mit Faruk Turgut nun mit einer anderen Baustelle befassen muss: Die zuletzt wenig treffsichere Offensive.

„In den ersten Spielen war jeder zweite Schuss ein Treffer“, sagt Chamdin. Torlos blieb der SVH im Gastspiel bei Teutonia SuS Waltrop (0:1) und zuletzt im Derby gegen den FC 96 (0:2). An Chancen mangelt es nicht. „Wir müssen sie auch nutzen“, fordert Chamdin. Hertas Trainerduo hofft beim Schlusslicht SC Herten auf eine Trendwende. „Wenn wir den Anschluss nicht verlieren wollen, müssen wir gewinnen.“

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